• Kultur
  • Bücher
  • „Nach Feierabend“ von Kathrin Spoerr und Britta Stuff

Bücher

„Nach Feierabend“ von Kathrin Spoerr und Britta Stuff

Margot Stablo arbeitet im Garten. Sie jätet Unkraut. Warum gibt es dieses verdammte Unkraut?, fragt sie sich – und Gott, den einzigen Gesprächspartner, der ihr nach Feierabend geblieben ist. Ida Scheurer und Marie Schlegl tauschen Ausstiegsfantasien aus, heute ist es eine Schweinezucht, bei der man das Aufwachsen der Tiere per Webcam verfolgen kann. Und Frank Staub erzählt eine Anekdote über einen Aquarienfisch, damit er den Moment noch ein wenig hinauszögern kann, in dem er das Zimmer seines sterbenden Sohnes betreten muss. „Nach Feierabend“ begleitet die unterschiedlichsten Menschen auf dem Weg aus ihrem Büro in ihr jeweiliges Leben. Sie alle arbeiten in derselben Firma, haben aber keine Ahnung, wer die Kollegen wirklich sind. Ein Roman über Geheimnisse und Abgründe, über den Unterschied zwischen Arbeits-Ich und Nach-Arbeits-Ich und über die existenziellen Fragen, die sich in dem kleinen Raum dazwischen immer wieder auftun. Zwanzig Menschen, zwanzig Leben, zwanzig Geheimnisse, die sich erst mit Verlassen des Büros enthüllen.

Nach Feierabend von Kathrin Spoerr / Britta Stuff, Dumont, 208 S., 18,99 Euro

 

 

Mehr über Cookies erfahren