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Oliver Fabel: „Neverlibary — Bücher, die es nicht gab“

Neverlib„Die Klassen“ bricht nach wenigen Zeilen ab. Oder eine Fortsetzung der unvollständig gebliebenen „Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“. Wäre doch interessant, was Thomas Mann da noch im Sinn gehabt haben mag. Das dachte sich auch Oliver Fabel, gebürtiger Kassler, in Berlin lebender Künstler. Die gerade erschienene erste Edition seiner „Neverlibary“ umfasst vier Bücher, die nie geschrieben, teils aber noch geplant wurden und teils auch nur in der Fantansie des Künstlers existieren: „Ich tue einfach so, als würde es die Bücher doch geben.“ Fabel kam die Idee vor rund zwei Jahren, eine zweite Edition ist in Arbeit. Er hat für die Bände ein zeitgenössisches Design entworfen. Der Rest: leere Seiten. Für Notizen vielleicht. Im Regal wirken die Buchrücken aber sicher auch super. Und sei es nur, um etwa Marx-Kenner richtig mal ins Grübeln zu bringen.

Text: Erik Heier

Oliver Fabel: „Neverlibary — Bücher, die es nicht gab“ Schreibbücher, fadengeheftet, 264 Seiten (blanko), Kartoneinband mit Innenklappen, darauf Abbildungen und die Geschichte zum Buch, www.oliverfabel.de

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