Bücher

Peter Wawerzineks Mutter und der Bachmannpreis

Wawerzinek_PeterEntweder er saß auf einer Bühne und las aus seinen Texten, aus „Nix“ oder „Moppel Schappiks Tätowierungen“, oder er stand – schwer überhörbar – an einem improvisierten Tresen. Es hagelte Preise und Elogen – auch für sein persönlichstes Buch „Das Kind, das ich war“. In den letzten Jahren war es ruhiger geworden um ihn. Er war ruhiger geworden. Ein Thema ließ ihn nicht los: Die Mutter, die in den Westen geflohen war und ihn als Kleinkind in der DDR zurückgelassen hatte. „Rabenliebe“ heißt der Roman, für den er nun verdientermaßen den Bachmannpreis in zweifacher Ausführung bekam. Wir gratulieren!

Text: Ralph Gerstenberg

Foto: Lilo Viehweg 

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