Bücher

„Portrait in Noir“ von Jean-Patrick Manchette

Der Tod war sein Tagesgeschäft: Jean-Patrick Manchette gilt mit seiner neuen Form gewalttätiger, sozialkritischer Kriminalromane als Wegbereiter des Nйo-Polar (Weiterentwicklung des Roman noir), schrieb auch für „Charlie Hebdo“. Manchette, der den erfolglosesten Privatdetektiv aller Zeiten erschuf, sezierte meisterhaft das Böse, schrieb Drehbücher, Thesen zum Krimi und hochinteressante Essays über Glauben, Gesetz und ­Gewalt, wie zum Beispiel „Die Prohibition“ – vieles davon nachzulesen im rabenschwarzen Sammelband „Portrait in Noir“. Die Volksbühne widmet dem Franzosen, der vor 20 Jahren starb, einen Abend.   


Text:
Andreas Burkhardt

Portrait in Noir von Jean-Patrick Manchette, Alexander Verlag, 256 S., 28 Euro

Lesung, Gespräch und Film:
„Une fкte pour Manchette“ mit Sohn Doug Headline als Gast, Roter Salon, Fr 10.4., 20 Uhr

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