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T. C. ­Boyle: „Hart auf Hart“

T. C. ­Boyle:


Anschnallen? Wer bitte kann einer souveränen Bürgerin der Vereinigten Staaten so was befehlen? Auch nicht der Polizist, der jetzt noch darauf besteht, dass Sara aussteigt. Eigentlich eine kleine Geschichte. Weil sie sich aber weigert, wird ein großer Roman daraus. „Sie haben hier nichts zu sagen – für mich sind Sie bloß irgendein Mann in einer Halloween­verkleidung.“ Die Lage eskaliert. Sara kommt in U-Haft, ihr Hund ins Heim, weil er einen Polizisten beißt. Auf Kaution frei, nimmt sie einen Anhalter mit und reitet sich immer weiter in die Bredouille. Wie in seinen besten Tagen erzählt T. C. ­Boyle in „Hart auf hart“ von zwei Outlaws und ihrer Illusion, im Land der Freiheit frei zu sein. Absolut filmreif!  

Text: Welf Grombacher

Hart auf Hart von T. C. Boyle, Hanser, 400 S., 22,90 Ђ (ab 2.2.)

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