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Tage der irischen Literatur

Conal_CreedonMan kann sich jetzt einfach mal vorstellen, dass der irische Roman-, Radio-, Theater- und Filmautor Cуnal Creedon (Foto) schon als Kind viel Zeit auf den Straßen von Cork verbrachte. Schließlich hat der Mann, geboren 1961 und Sohn einer alteingesessenen Handelsfamilie, zwölf Geschwister. Da wurde es daheim sicher schnell eng. Der vielfach ausgezeichnete Creedon, der immer noch in jener Straße in Cork lebt, in der er aufwuchs, liest bei den diesjährigen „Tagen der irischen Literatur“ in der Literaturwerkstatt aus seinem in diesem Jahr erscheinenden Roman „Begotten Not Made“: als einer der sechs Autoren, die beim Festival vom tief greifenden Wandel in der irischen Gesellschaft in den letzten Jahren erzählen (die Lesungen sind auf Irisch, Englisch und Deutsch). Denn nicht erst seit der Finanzkrise hat die Globalisierung die grüne Insel erreicht. Die Klischeeidylle ist von gestern.   


Text: Erik Heier
Foto: provision/Michael Mac Sweeney

Tage der irischen Literatur
Literaturwerkstatt Berlin, Knaackstraße 97, Prenzlauer Berg,
Di 7.2.: Cуnal Creedon (Cork), Keith Ridgway (Edinburgh),
Mi 8.2.: Claire Keegan (Dublin), Ciaran Carson (Belfast),
Do 9.2.: Liam Mac Cуil (Rбth Cairn), Michael Longley (Belfast), jeweils 20 Uhr,
www.literaturwerkstatt.org

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