Bücher

Ursula Krechel gewinnt den Deutschen Buchpreis 2012

AlexanderPaulEnglertDarin geht es um einen jüdischen Richter aus Berlin, der während des Nationalsozialismus zehn Jahre im Exil gelebt hat und 1947 nach Deutschland zurückkehrt. In der Enge Nachkriegsdeutschlands stößt er überall auf Ablehnung. Krechel reagierte auf die Auszeichnung ihres 23. Buches mit den Worten: „Ich bin angerührt, entzückt, mir ist etwas schwindlig.“Ursula Krechel hat sich mit ihrem Roman gegen Ernst Augustin („Robinsons blaues Haus“, C.H.Beck), Wolfgang Herrndorf („Sand“, Rowohlt.Berlin), Clemens J. Setz, („Indigo“, Suhrkamp), Stephan Thome („Fliehkräfte“, Suhrkamp) und Ulf Erdmann Ziegler („Nichts Weißes“, Suhrkamp). Die Auszeichnung ist mit 25.000 Euro dotiert.

Foto: Alexander Paul Englert

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