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Wolfgang Herrndorfs „Bilder deiner großen Liebe“

Wolfgang Herrndorfs

Was für Beurteilungskriterien soll man bei so einem Buch anlegen? Wolfgang Herrndorf schrieb an „Sand“, als ihm im Juni 2011 die Idee für eine „Tschick“-Fortsetzung kam. Doch die Zeit dafür sollte ihm der Tumor nicht lassen. Als er sich im August 2013 das Leben nahm, hinterließ er 95 Seiten. Ein Fragment. Auf ihrer Flucht aus der Anstalt begegnet die 14-jährige Isa seltsamen Gestalten. Einem Schiffer, der eine Bank ausgeraubt hat. Einem unlauteren Lkw-Fahrer. Und natürlich Tschick mit Freund Mai. „Bilder deiner großen Liebe“ ist kein Adoleszenz-Roman wie „Tschick“. Er erinnert eher an Peter Handke. Dafür aber ist er nicht genug ausgearbeitet. Wie denn auch?     

Text: Grom

Bilder deiner großen Liebe von Wolfgang Herrndorf, Rowohlt Berlin, ?144 Seiten, 16,95Euro

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