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Das Bildnis des Dorian Gray Zu Beginn der Spielzeit widmete sich Oliver Reese mit „De Profundis“ einem Brief Oscar Wildes – einem Text der Selbstbefragung, der Verletzlichkeit und der gesellschaftlichen Ausgrenzung. Nun folgt mit der Adaption des einzigen Romans des irischen Autors ein weiteres Nachdenken über Oberfläche und Wahrheit. Der finnisch-norwegische Regisseur Heiki Riipinen setzt den Stoff als Spiegel gegenwärtiger […] Nurejew Rudolf Nurejew (1938–1993) zählt zweifelsohne zu den prägendsten Balletttänzern des 20. Jahrhunderts. Früh fiel er in seiner sowjetischen Heimat durch dramatische Intensität und eine für männliche Tänzer seiner Zeit ungewöhnliche Expressivität auf. 1961 nutzte er während einer Gastspielreise in Paris die Gelegenheit zur Flucht in den Westen. Ursprünglich erarbeiteten Yuri Possokhov (Choreografie) und Kirill Serebrennikov […] Ashes Maura Morales (Choreografie/Tanz) und Sebastian Rowinsky setzen sich mit der Auswirkung des Älterwerdens auseinander: Welche Auswirkungen hat die sich verändernde Körperlichkeit auf das Bühnengeschehen? Zur Live-Musik von Michio Woirgardt erkunden sie in traumhaften Sequenzen Möglichkeitsräume mit utopischem Potential. „Den Futschi mal mit Cola Light trinken“: Jutta Hartmann über „Juttas Futschi Freizeit“ Jutta Hartmann, Bühnenfigur des Berliner Comedians Bob Schneider, gibt ihre erste „Frauenzeitschrift für alle Gender“ heraus: „Juttas Futschi Freizeit“ erscheint am 1. Oktober in Kooperation mit Künstler Martin Miotk und dem tipBerlin. Hartmann präsentiert ihre erste Illustrierte aus „investigativem Kiez-Journalismus, hemmungslosen Promibeichten und absurden Alltagshacks“. Wir haben mit ihr über das Heft und die Geschichten […] Frau Luna Fritz Steppke ist ein waschechter Berliner. Er hat einen Stratosphären-Expressballon erfunden und will mit seinen Freunden Lämmermeier und Pannecke nun endlich zum Mond fliegen, um dort den Mann im Mond zu treffen. Marie, seine Liebste, hält nichts von diesem Plan. Für sie, wie für ihre Tante, die Vermieterin von Fritz Steppke, sind das alles nur Hirngespinste. Sie versuchen die Mondfahrt zu verhindern.

Zur allseitigen Überraschung landen die Berliner aber tatsächlich auf dem Mond, wo die drei Freunde und die unfreiwillig mitgereiste Frau Pusebach von Theophil, dem dortigen Haushofmeister und Fräulein Groom nicht gerade freundlich empfangen werden. Theophil hat gerade alle Hände voll zu tun, um das Wohlwollen seiner Braut Stella zurückzugewinnen: Bei einem zurückliegenden Besuch auf der Erde zur Mondfinsternis hatte er ausgerechnet mit jener Frau Pusebach im Tiergarten ein kleines Abenteuer. Unerwartet für die Reisenden entpuppt sich der Mann im Mond als flotte Witwe, die ihrerseits Gefallen an Fritz Steppke findet, während Prinz Sternschnuppe seit Jahrtausenden vergeblich versucht, Frau Lunas Herz zu gewinnen. Frau Luna freut sich über die ungewöhnlichen Gäste von der Erde, wo doch gerade die Sterne und mit ihnen Venus und Mars auf dem Mond zu Besuch sind. Verwicklungen allenthalben. Dabei wollten die Berliner ja eigentlich nur mal kieken …

Theophil hat die richtige Idee und als Prinz Sternschnuppe Marie mit seinem Milchstraßenkreuzer von der Erde heraufholt, finden am Ende alle Paare glücklich zueinander. Ob auf dem Mond oder an der Spree, echte Berliner kann bekanntlich so recht nichts erschüttern, und nichts, rein gar nichts geht ihnen über die Berliner Luft.