Kultur

Christopher Street Day

Eröffnet wird das CSD-Wochenende am 20. Juni mit dem Dyke* March. Auf der vom Magazin „L-Mag“ organisierten klassischen Laufdemo geht es um „mehr lesbische Sichtbarkeit und Lebensqualität“. Sie versteht sich nicht als Alternative zu den CSDs, sondern als Ergänzung. Die „klassische“ CSD-Parade zieht unter dem Motto „LGBTI*-Rechte sind Menschenrechte“ zur Abschlusskundgebung an die Siegessäule. Erwartet werden circa 500?000 BesucherInnen. Die jährliche Rede von Berlins Regierendem Bürgermeister findet allerdings woanders statt: Aufgrund der Querelen mit dem CSD-Verein wird Wowereit auf der zweiten Demo sprechen, die vom Aktionsbündnis CSD Berlin 2014 (bestehend aus Berliner Aids-Hilfe, LSVD und vielen mehr) organisiert wird. Die Demo führt unter dem Motto „Respekt vor Vielfalt! Rollback verhindern! Menschenrechte in Deutschland, Europa und der Welt garantieren!“ von der Axel-Springer-Straße, vorbei an diversen Botschaften, bis zur Abschlusskundgebung am Nollendorfplatz, bei der unter anderem Romy Haag auftreten wird. In der Tradition des ersten Transgenialen CSD von 2002 wird der Oranienplatz als Start für die Demo Ein CSD in Kreuzberg 2014 herhalten und unter dem Motto „Die Oranienstraße ist keine Einbahnstraße – Solidarität auch nicht!“ zum Heinrichplatz laufen. Organisiert wird das Ganze von SchwuZ, SO36, Südblock, Möbel Olfe und dem linksalternativen Rattenbar-Kollektiv. Doch egal, an welcher Demo man teilnimmt: Wichtig sind die Präsenz und der Kampf für gleiche Rechte, Solidarität und eine friedliche Community.

Text: doh

Dyke* March: Fr 20.6., 19.30, Frankfurter Tor, ­Friedrichshain
CSD Parade 2014: Start: Sa 21.6., 12.30, ­Kurfürstendamm/­Olivaer Platz, Charlottenburg, Finale an der Siegessäule gegen 17.00
Ein CSD in Kreuzberg: Sa 21.6., 16.00, ­Oranienplatz, Kreuzberg

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