Die besten Partys im Juni: Unsere Club-Tipps für Berlin
Berlin ist weltweit bekannt für seine Partyszene. Von berüchtigten Institutionen wie dem Berghain oder KitKat bis hin zu den Underground-Venues und Cluberöffnungen: Hier stellen wir euch monatlich die besten Partys für eure perfekte Clubnacht vor

Elektro-Rap und Ekstase: Der Musiker Thaiboy Digital bei einem Livekonzert in Kopenhagen im August 2025. Diesen Monat spielt er im DSTRKT Club. © Imago / Gonzales Photo
- Erobiqué auf der Freilichtbühne Weißensee (5.6.) Carsten „Erobique“ Meyer bezeichnet sich selbst als „letzter Discopunk“ Deutschlands. Sein jährlich stattfindender Auftritt in Weißensee verspricht oldschoolige Discomusik mit teilweise improvisierten Gesangseinlagen. Unterstützung erhält er dabei von der Berliner Band Laing, die die Party für ihn eröffnet. Mehr Infos.
- Open Air vom All Night Long Label im Sage Club (6.6.) Der Sage Beach Club öffnet wieder seine Pforten für Open-Air-Partys – direkt an der Spree gelegen, mit Tanzfläche zwischen Palmen, Sand und Containern. Am 6. Juni veranstaltet das Label All Night Long ein Open Air, auf dem Programm stehen unter anderem die DJs NTO, Urumida und Mandragora. Mehr Infos.
- Tekknozid im RSO.Berlin mit Robert Owens (12.6.) „Rave like its the 90s again“ lautet das Motto dieser Veranstaltung, dabei lässt der prominenteste DJ des Line-Ups noch ein paar Jahre weiter zurück blicken: Robert Owens war Sänger der Gruppe Fingers Inc, die in den 1980er-Jahren mit „Can You Feel it“ den Chicago House richtig populär machten. Mehr Infos.
- Toy Tonics Jam im Aeden (13.6.) Dass die Berliner Technoszene längst nicht mehr von schwarzen Outfits sowie düsterem Industrial-und Minimal-Techno geprägt ist, verdeutlicht das Label Toy Tonics: Das Label ritt in den letzten Jahren auf der Italo-Disco-Welle, die kurz nach der Pandemie die Clubszene erfasste. Mit dabei sind unter anderem die Berliner DJ Hello Sasy, oder Liam Mockridge. Mehr Infos.
- SCHRZ – Schranz Night im Void Club (13.6.) Kaum aushaltbare, quietschende Synthesizer, ein hastig-stolpernder Beat, völlig übersteuerte Basslines: Zugegeben, Schranz ist nichts für jeden. Deshalb gibt es auch in Berlin nicht viele Clubs, wo DJs das Subgenre auflegen. Der Void Club aber macht es manchmal, so auch im Juni. Es spielen untweer anderem Sumatra, Marco Stenzel und Glassbass. Mehr Infos.
- Berlin Beats mit Byron Yeates (18.6.) Der Garten des Museums wird bei der Open-Air-Reihe „Berlin Beats“ zur Bühne und Tanzfläche, mal spielen DJs elektronisch-experimentelle Sets, dann aber auch wieder harten Techno. Am 18.6. legt hier der Berliner DJ Byron Yeates auf, der in seinen Sets häufig die queere Geschichte elektronischer Tanzmusik aufarbeitet. Die Anlagen stellt hier manchmal auch ein Wunderkund: Der Falkenseer Sean Jebram baut Boxen, seit er drei Jahre alt ist.
- Live from Margins mit Thaiboy Digital im DSTRKT Club (20.6.) eine durchaus interessante Label-Zusammenarbeit: Das Kollektiv Live from Earth, seit seiner Gründung 2014 Trendsetter und Impulsgeber für Electro- und Techno Pop, schließt sich mit dem Label Eastern Margins zusammen, die sich wiederum als Bühne für (südost-) asiatische DJs verstehen. Prominentester Gast ist Thaiboy Digital. Der in Thailand und Schweden aufgewachsene Musiker und Modedesigner ist Teil des schwedischen Rapper-Kollektivs Drain Gang, zu dem auch Yung Lean gehört. Mehr Infos.
- ://sektgarten x sekt De La Musique im :// about blank (21.6.) Die Fête de la Musique ist das größte Musikfest der Welt, das gilt auch für Berlin. Jahr für Jahr gibt es am längsten Tag des Jahres Konzerte an jeder Ecke. Auch einige Clubs machen mit, etwa das :// about blank. Im Sektgarten legt unter anderem die Künstlerin Electric Visionary auf, die Horror Disco (ja, das Genre gibt es wirklich) und Electro mischt. Der Eintritt ist frei. Mehr Infos.
- Lana del Rave: Born to Die (This Way) im Gretchen (26.6.) Kaum eine Künstlerin hat in diesem Jahrtausend so sehr das kalifornische Lebensgefühl der 1950er und 1960er Jahre wiedegespiegelt wie Lana del Rey. Im Gretchen in Kreuzberg zollt man gerne Tribut mit einer Party, auf der auch Lady Gaga-Songs gespielt werden. Beide sind gewissermaßen ja große Diven der Popmusik. Covers und Rave-Remixe würden ausdrücklich nicht gespielt, so der Veranstalter. Raven darf man trotzdem. Mehr Infos.
- Disco Tehran – Open Air Party im Kesselhaus (27.6.) Die Partyreihe Disco Tehran lässt die vibrierende Clubkultur Teherans der 1970er wieder aufleben: Mit DJ-Sets und Live-Acts auf zwei Floors sowie kulinarischer Versorgung. Flankiert wird das Open-Air von einem Basar, auf dem Künstlerinnen und Künstler aus Iran und der Diaspora ihre Arbeiten präsentieren. Mehr Infos.