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Spielsucht

Das Glücksspiel im Internet und seine Gefahren

Jedes Jahr veröffentlicht die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V., kurz DHS, die aktuellen Zahlen zur Spielsucht in der Bundesrepublik. Das aktuelle Jahrbuch Sucht listet alle bekannten Suchterkrankungen auf. Neben Alkohol, Nikotin und Drogen wird auch die Zahl der pathologisch kranken Glücksspieler aufgelistet. Demnach leiden mehr als 180.000 Menschen in Deutschland an Spielsucht. Welche Gefahren birgt die Spielsucht und wie können Menschen verantwortungsvoll mit dem Glücksspiel im Internet umgehen?

Daniel J. Prostak – Daniel J. Prostak/ Wikimedia Commons

Präventiv gegen Spielsucht

Glücksspiel ist für die meisten Deutschen kein Fremdwort. Viele Bundesbürger sind bereits der Versuchung erlegen, haben an einem Gewinnspiel teilgenommen oder wollten in einem Casino online Geld gewinnen. Jeder dritte Deutsche hat schon einmal an einem Glücksspiel teilgenommen und nur ein Bruchteil von ihnen erkrankt an einer Spielsucht. Gerade einmal 0,31 Prozent der Bevölkerung sind pathologisch spielsüchtig.

Die Zahl der Spielsüchtigen ist bundesweit rückläufig. Ein Grund dafür ist das gestiegene Angebot an Beratungs- und Hilfsangeboten für betroffene Menschen. Die Anlaufstellen engagieren sich oft ehrenamtlich im Bereich des verantwortungsvollen Spielens. Die Präventionsmaßnahmen und Kampagnen sorgen dafür, dass immer weniger Menschen die Gefahren einer Spielsucht unterschätzen.

Gefahren von Spielsucht

Glücksspiel kann süchtig machen, besonders Kinder und Jugendliche sind anfällig für die Spielsucht. Das generelle Risiko einer Spielsucht hängt sowohl vom Gefährdungspotenzial des Spiels als auch von den individuellen Umständen des Betroffenen ab. Neue Casino Spiele in den Top Casinos für deutsche Spieler haben ein viel geringeres Gefährdungspotenzial als beispielsweise Livewetten auf Sportereignisse oder Geldspielgeräte.
Die größte Gefahr einer Spielsucht ist bei Menschen gegeben, die den Ausgang des Glücksspiels zu beeinflussen glauben. Der Spielausgang hängt vom Zufall ab – diesem Fakt sollten sich alle Glücksspieler im Klaren sein. Wer glaubt, anfängliche Verluste mit einer Aufholjagd wettmachen zu können, befindet sich auf dem direkten Weg in eine Spielsucht. Betroffene Spieler sollten sich an eine Beratungsstelle in Berlin wenden und Präventionsmaßnahmen nutzen.

Spielsucht – anerkannte Krankheit

Die Gefahren des Spielens wurden lange Zeit wenig berücksichtigt. Erst das Aufkommen von unzähligen Angeboten im Internet wie Online Casinos mit Freispielen ohne Einzahlung hat den Fokus der Öffentlichkeit auf das Thema gelenkt.

Seit 2001 ist die Glücksspielsucht eine weltweit anerkannte Krankheit. Für betroffene Personen hat die Anerkennung zahlreiche Vorteile erbracht. Sie können Therapien und Beratungsangebote nutzen, die von den Krankenkassen teilweise oder komplett finanziert werden. Jeder zweite Spielsüchtige, der eine oder mehrere Angebote wahrgenommen hat, kann seine Spielsucht dauerhaft kontrollieren und ist Abstinent. Eine entscheidende Rolle kommt dabei auch dem sozialen Umfeld der betroffenen Personen zu. Ein enges soziales Netz mit Freunden und der Familie kann den Spielsüchtigen auf die richtige Spur führen.

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