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Datenbanken. Wenn Dinge digital vorauseilen

Datenbanken. Wenn Dinge digital vorauseilen

Das Sammeln, Analysieren und Verarbeiten von großen Datenmengen ist längst zu einem wirkungsvollen Mittel geworden, Dinge zu beeinflussen, vorauszusagen, zu kontrollieren oder einfach etwas über sie in Erfahrung zu bringen. Seit bekannt ist, wie sehr Politik und Unternehmen an unseren ganz alltäglichen Daten interessiert sind, ist die Öffentlichkeit alarmiert. Neue Dimensionen im digitalen Umgang mit Daten haben neue Möglichkeiten mit sich gebracht: Echtzeitanalysen und -simulationen oder so genannte Big Data-Prognosen zum Bespiel sind aufgrund ihrer Schnelligkeit beim Voraussagen von Krisen oder Grippewellen hilfreich. In ihrem Vortrag „Datenbanken. Wenn Dinge digital vorauseilen“ geht Dr. des. Sandra Pravica entscheidenden Wandlungen von Datenbanktechnologien nach. Dabei fragt die Wissenschaftsphilosophin nach besonderen zeitlichen Konzeptionen, die sich mit einigen der digitalen Verfahren zur Vorwegnahmen zukünftigen Geschehens ergeben.

Vortrag: Datenbanken. Wenn Dinge digital vorauseilen im Museum für Kommunikation, Di 13.1., 18.30 Uhr, Eintritt frei

Der Vortrag findet in Kooperation mit dem Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin statt und ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung „In 80 Dingen um die Welt. Der Jules-Verne-Code“. Diese zeugt noch bis zum 22. Februar von der Vermessung, Vernetzung und Beschleunigung der Welt im ausgehenden 19. Jahrhundert sowie der Begegnung Europas mit anderen Ländern und Kulturen.

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