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Daytraining – ein neuer Fitnesstrend

aytraining - ein neuer Fitnesstrend

Mehr Sport – ein Klassiker unter den Vorsätzen für das neue Jahr. Doch es fällt oft schwer, sich auf einen Sportanbieter festzulegen. „Wir haben selber viel Fitness gemacht und gemerkt, dass wir schnell Lust auf was Neues hatten“, sagt Kolia Bogumil. Deswegen gründeten er und seine Geschäftspartnerin vor vier Jahren Daytraining.
Das ist ein Fitness-Anbieter, der es seinen Mitgliedern ermöglicht, 51 verschiedene Sportangebote in Berlin zu nutzen – und deutschlandweit über 200. Die Mitgliedschaft umfasst nicht nur klassische Fitnessstudios, sondern auch Yoga-Schulen, Sportkurse im Freien (S. 18) und EMS-Training, bei dem elektrische Impulse die Muskeln stimulieren.
Start-ups wie fitengo oder The Urban Sports Club sind in den letzten zwei Jahren mit ähnlichen Konzepten nachgezogen – teils mit anderen Schwerpunkten: Der Urban Sports Club bietet auch Teamsportarten. Doch kommen die teilnehmenden Studios hier auf ihre Kosten? Um das sicherzustellen, zahlt Daytraining den Anbietern nutzungsabhängige Beträge. „Davon profitieren auch unsere Kunden“, betont Kolia Bogumil. So besteht für die Anbieter ein Anreiz, die Kunden zu halten.
Die Mitglieder nutzen Daytraining laut Bogumil ganz unterschiedlich: Sportanfänger wollen zum Beispiel häufig mit EMS-Training Muskeln aufbauen, bevor sie Fitnessgeräte nutzen. Andere kommen wegen des Yoga-Angebots. Den meisten geht es um Abwechslung: „Viele treten im Januar in ein Fitnessstudio ein – und merken im Frühling, dass sie jetzt mehr Lust auf Sport draußen hätten.“

Text: Rebekka Wiese

Foto:
AmpliTrain/ studio visuell’photography

Daytraining 49–99 Euro pro Monat, www.daytraining.de

Fitengo 49–79 Euro pro Monat, www.fitengo.com

The Urban Sports Club 39–99 Euro pro Monat, ?www.urbansportsclub.com

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