• Kultur
  • Ein neuer Trend: Augen-Yoga

Kultur

Ein neuer Trend: Augen-Yoga

Ein neuer Trend: Augen-Yoga

Bei der Arbeit wie in der Freizeit – unsere Augen werden ständig beansprucht. Der konzentrierte Blick auf den Monitor etwa definiert den Großteil des Büro­alltags. Stundenlang sind die Augen auf einen kleinen Bereich fixiert. Diese Monotonie ist auf Dauer nicht nur anstrengend und ermüdend, sie führt nicht selten auch zu Kopfschmerzen und zu dauerhaften Schäden wie verstärkte Kurzsichtigkeit. Dabei lässt sich dies mit einfachen, kurzen Übungen vermeiden, wie Antje Schwan weiß. Zu der Heilpraktikerin kommen die meisten Menschen üblicherweise erst, wenn die Augen bereits geschädigt sind. „Dabei muss es so weit erst gar nicht kommen, erklärt Schwan. „Kleine Aus­zeiten und Ruhe­phasen bewirken viel.“ Eine einfache Methode, die Augen zu entspannen, ist das Palmieren. Dabei reibt man die Hand­flächen aneinander, bis sie warm sind, schließt die Augen und legt dann die Hände darüber. Wichtig: Es muss eine Hohl­hand gebildet werden, und es muss wirklich dunkel sein. Dann tief durchatmen, gut sind 10 bis 20 Atemzüge, und entspannen. Nach dem Ende der Übung die Augen weitere zehn Sekunden geschlossen halten, dann die Hände lang­sam von den Augen lösen, damit diese sich wieder an das Licht gewöhnen können. Grundsätzlich ist eine Nacken­entspannung sehr wichtig, denn durch Verkrampfungen gelangt weniger Sauerstoff in den Kopf und zu den Augen, was zu einer Unter­versorgung führt. Schließlich beugt auch ein regelmäßiges Augenmuskel­training, oft Augen-Yoga genannt, rascher Ermüdung und etwaigen Erkrankungen vor. Dabei gilt es, den Kopf gerade zu halten, um dann lediglich die Augen zu bewegen. „Man muss es sich wie bei einer Windrose vorstellen“, erklärt Antje Schwan, „und muss die einzelnen Stationen und Richtungen mit den Augen abgehen. Rechts. Links. Und wieder zurück. Hoch, runter und im Uhrzeigersinn und am besten möglichst abwechslungsreich mit mehreren Wiederholungen.“ Gönnt man seinen Augen ?diese Abwechslung regelmäßig, hat das einen ga­rantierten Langzeit­effekt: Die Augenmuskulatur wird gestärkt und ent­spannt.

Text: Jana Schwarz

Foto: thinkstockphoto/istockphoto/dundanim

Adressen: yoga für die augen

Kundalini und Yoga, Wiesbadener ­Straße 78, Friedenau, 16 Euro/Stunde, www.kundalini-und-yoga.de

?Augenschule Berlin, Holsteinische Straße 29, Wilmers­dorf, Tel. 852 06 95, Kurse und Preise auf Anfrage

Heilpraktikerin Antje Schwan, Gustav-Müller-­Straße 11, ­Schöneberg, ?Tel. 25 58 72 64, Seminare und Preise auf tel. Anfrage, www.antjeschwan.de

Mehr über Cookies erfahren