• Kultur
  • Raus aus Berlin, ab in den Harz

Kultur

Raus aus Berlin, ab in den Harz

Harzer Hexenstieg: 223 Kilometer bis nach Thale
Harz
Man läuft morgens nach dem Frühstück los, sieht untertags neben sehr viel Wald vielleicht auch eine Tropfsteinhöhle an und fällt abends todmüde ins Bett. Und das fünf Tage lang. Dann hat man den Harz einmal von Ost nach West durchquert, 97 Kilometer von Thale nach Osterode. Auf dem Brocken war man auch, 1142 Meter über dem Meeresspiegel. Jeder Tagesablauf ist gleich, und genau das wirkt unglaublich entspannend: Dass man nichts anderes zu tun hat als auf dem richtigen Pfad zu bleiben, die spektakuläre Landschaft zu genießen und zu sehen, wo man eine warme Mahlzeit herbekommt.

Wandern ist eben sehr basic. Wobei, eine Aufregung gibt es doch. Im Harz sind 222 Stempelstellen aufgebaut, das ganze Mittelgebirge ist quasi ein einziges Stempelkissen, und wenn man eine bestimmte Anzahl von Stempeln im Wanderpass hat, gibt es die Harzer Wandernadel. Für Gold braucht man mindestens 24. Der Hexenstieg ist streckenweise anstrengend, aber auch für Anfänger machbar. Man kann die Route inklusive der Übernachtungen in Pensionen buchen und sein Gepäck von Etappe zu Etappe transportieren lassen. Wer nicht diese lange Tour machen möchte: Neben Thale ist Treseburg an der Bode ein besonders schön gelegener Ort.

Text: Anna Blancke
Bildergalerie: Bernd Sauer-Diete

Anfahrt Mit dem Auto ca. 2 Stunden, 45 Minuten.
Hexenstieg Infos und Buchung unter www.thale.de und über die Thale-Information, Tel. 03946-25 97
Übernachten Bodeschlösschen, An der Halde 3,
Treseburg, Tel. 03 94 56-419 80); www.treseburg.de

Mehr Ausflugsziele im tip 22

Einfach mal raus: Linum

Naherholung rund um Berlin

Mehr über Cookies erfahren