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Fahrradkino im RAW- Tempel

FahrradkinoIm Fahrradkino fließt beim Glotzen Schweiß
Haben Sie jemals auf einem ollen Heimtrainer aus den 1970er oder 1980er Jahren gesessen? Falls ja, dann wissen Sie, wie endlos lange einem angesichts des steten Tretwiderstandes schlappe fünf Minuten „Fahrradfahren“ vorkommen können. So anstrengend wie das Radeln auf einem alten Heimtrainer sei in etwa auch der jeweilige körperliche Einsatz, um das sogenannte Fahrradkino mit Energie zu versorgen und somit in Betrieb zu setzen, sagt Fahrrad­kinosprecher Stefan Baldauf. Insgesamt zwölf trittstarke Radler brauche es, um die sparsamen 600 Watt für den Beamer, die Lautsprecher und den DVD-Player aufzubringen und damit bewegte Bilder auf eine Leinwand zu zaubern. Erdacht wurde das Fahrradkino von Umweltaktivisten, die handfest demonstrieren wollen, welchen Wert Energie hat. Ausprobieren kann man das Ganze übrigens kostenlos am 26. September im RAW-Tempel. Zu sehen gibt’s natürlich einen Umweltfilm.
Text: Eva Apraku

RAW-Tempel Revaler Straße 99,
Friedrichshain, Sa 26.9., 18 Uhr: Dokumentarfilm „Uranium – is it a country?“, 19 Uhr: Diskussionsrunde mit einer Vertreterin von „Urgewald“, 20 Uhr: Überraschungsfilm, www.fahrradkino.de 

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