Weiterhin sehenswert im August: Diese guten Filme laufen noch im Kino

Backrooms
Als 16-Jähriger hat Kane Parsons die sogenannten Backrooms zu einem gehypten Internet-Phänomen gemacht, fünf Jahre später, mit gerade einmal 21 Jahren, macht er als Regisseur einen Star-besetzten Horrorfilm daraus. Ob das funktioniert, lest ihr in unserer „Backrooms“-Kritik.
Backrooms USA 2026; 110 Min.; R: Kane Parsons; D: Chiwetel Ejiofor, Renate Reinsve, Mark Duplass; Kinostart: 18.6.
Was haben wir gelacht
Fünf der ersten Frauen, die im Samstagabendfernsehen eigene Shows hatten, blicken auf Archivmaterial zurück. Unser Kritiker schreibt über „Was haben wir gelacht“ und wundert sich heute, was damals alles sagbar war. Er findet: Diese Fernseh-Ausschnitte aus den 1980er und 90er Jahren dem Vergessen in den Archiven entrissen zu haben, ist ein großes Verdienst dieses Films.
Was haben wir gelacht D 2026; 96 Min.; R: Eva Müller + Isabel Schneider; Kinostart: 16.7.
Etwas ganz Besonderes

In ihrem neuen Film zoomt Eva Trobisch, die wir hier interviewt haben, in eine komplizierte Patchwork-Familie in der ostdeutschen Provinz hinein. „Etwas ganz Besonderes“ ist nicht zuletzt wegen der großartigen jungen Hauptdarstellerin Frida Hornemann sehr sehenswert.
Etwas ganz Besonderes D 2026; 126 Min.; R: Eva Trobisch; D: Frida Hornemann, Max Riemelt, Eva Löbau; Kinostart: 9.7.
Disclosure Day – Tag der Wahrheit
Steven Spielberg bekennt sich mit „Disclosure Day – Der Tag der Wahrheit“ noch mehr zu Aliens als schon vor 50 Jahren. Was tipBerlin-Filmkritiker Michael Meyns von dem Außerirdischen-Blockbuster hält, der mit Emily Blunt, Josh O’Connor und Colin Firth prominent besetzt ist, erfahrt ihr in seiner Kritik zu „Disclosure Day“.
Disclosure Day – Der Tag der Wahrheit USA 2026; 145 Min.; R: Steven Spielberg; D: Emily Blunt, Josh O’Connor, Colman Domingo; Kinostart: 10.6.
Toy Story 5
Die Helden bekommen digitale Konkurrenz: Woody, Buzz und Co. haben es im neuen Pixar-Film mit einem Tablet im Kinderzimmer zu tun. Hier lest ihr unsere Kritik zu „Toy Story 5“.
Toy Story 5 USA 2026; 102 Min.; R: Andrew Stanton, McKenna Harris; Kinostart: 23.7.
The Piano Tuner

Dustin Hoffman und Leo Woodall spielen zwei New Yorker Klavierstimmer. Einer gerät auf die schiefe Bahn und wird unfreiwillig zum Panzerknacker. Unser Kritiker findet, das ergibt einen rasanten Thriller, – und noch dazu ist „The Piano Tuner“ bis in die Nebenrollen perfekt besetzt.
The Piano Tuner (Tuner) Kanada/USA 2025; 107 Min.; R: Daniel Roher; D: Leo Woodall, Havana Rose Liu, Dustin Hoffman; Kinostart: 2.7.
Dreams – Gefährliches Verlangen
In „Dreams“ von Michel Franco trifft ein mexikanischer Balletttänzer auf eine superreiche amerikanische Erbin. Eine Affäre mit Folgen beginnt, über die Abgründe von Klasse und Nation hinweg. „Dreams“ ist ein sehenswerter Film, wie unsere Kritikerin findet.
Dreams – Gefährliches Verlangen (Dreams) Mexiko/USA 2025; 98 Min.; R: Michel Franco; D: Jessica Chastain, Isaac Hérnandez, Rupert Friend; Kinostart: 23.7.
Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war
„Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war“ von Regina Schilling beschreibt episodenartig einen Tag im Leben der Schriftstellerin. Für den semifiktionalen Dokumentarfilm stand Sandra Hüller vor der Kamera. Wie unsere Kritikerin Pamela Jahn „Ingeborg Bachmann – Jemand, der ich einmal war“ findet, lest ihr hier.
Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war Deutschland/Österreich 2026; 95 Min.; R: Regina Schilling; D: Sandra Hüller; Kinostart: 25.6.
So klingt das Leben
„So klingt das Leben“ von Daniel Sánchez Arévalo ist ein Feelgood-Film, der die galicische Tradition des „Rondalla“ feiert – und das ganz ohne übermäßigen Kitsch, schreibt unser Kritiker über „So klingt das Leben“.
So klingt das Leben (Rondallas) Spanien 2025; 112 Min.; R: Daniel Sánchez Arévalo; D: Javier Gutiérrez, Maria Vázquez, Judith Fernández; Kinostart: 16.7.
Die Odyssee
Der Monumentalfilm mit Star-Besetzung ist wohl eines der Kino-Ereignisse des Jahres und dürfte auch im August noch in etlichen Häusern regelmäßig zu sehen sein. Dabei ist er viel zurückhaltender inszeniert, als man es vom Regisseur kennt – und überzeugt unseren Kritiker: Den Text über Christopher Nolans „Die Odyssee“ lest ihr hier.