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Weiterhin sehenswert im Juni: Diese guten Filme laufen noch

Diese Filme laufen schon eine Weile im Kino – zurecht. Welche Filme aus den letzten Wochen sollte man sich diesen Juni noch schnell anschauen?
Text: Paula Schöber
Veröffentlicht am: 28.05.2026
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Karim Daoud Anaya in „Palästina 36“. Der Wahlberliner ist seit 2016 Mitglied im Ensemble des Gorki Theaters. © Philistine Films

Palästina 36

Die palästinensische Filmemacherin Annemarie Jacir hat zehn Jahre an einem Epos über ihr Herkunftsland gearbeitet: tipBerlin-Filmkritiker Bert Rebhandl findet, „Palästina 36“ könnte ihrem Volk und der Welt eine Vision geben

Palästina 36 (Palestine 36) Palästina/F/E/Jordanien 2025; 120 Min.; R: Annemarie Jacir; D: Karim Daoud Anaya, Jeremy Irons, Hiam Abbas; Kinostart: 14.5.


Glennkill: Ein Schafskrimi

In diesem etwas absurden Krimi liest Hugh Jackman Schafen Krimis vor. Nicht so klamaukig, wie es klingt, findet unser Kritiker Michael Meyns. Hier lest ihr seine Kritik.

Glennkill: Ein Schafskrimi (The Sheep Detectives) GB/USA 2026; 109 Min.; R: Kyle Balda; D: Hugh Jackman, Emma Thompson; Kinostart: 14.5.


Nürnberg

Russell Crowe (links) spielt Hermann Göring, einen der Hauptangeklagten der Nürnberger Prozesse. Foto: Sony Pictures Classics/Scott Garfield © Sony Pictures Classics/Scott Garfield

Das mit Rami Malek und Russell Crowe prominent besetzte Historiendrama geht der Frage nach, ob Hermann Göring eine Seele hatte. Die Antwort darauf lest ihr in unserer Kritik zu „Nürnberg“.

Nürnberg (Nuremberg) USA 2025; 148 Min.; R: James Vanderbilt; D: Rami Malek, Russell Crowe, Michael Shannon; Kinostart: 7.5. 


Der Teufel trägt Prada 2

Anne Hathaway, Meryl Streep, Emily Blunt und Stanley Tucci, sie alle sind für die Fortsetzung dieses Kultfilms vor die Kamera zurückgekehrt. Ob das Secquel gelungen ist? Die Meinung von tipBerlin-Filmkritiker Bert Rebhandl zu „Der Teufel trägt Prada 2“ findet ihr hier.

Der Teufel trägt Prada 2 (The Devil Wears Prada 2) USA 2026; 119 Min.; R: David Frankel; D: Meryl Streep, Anne Hathaway, Emily Blunt, Stanley Tucci; Kinostart: 30.4.


Rose

Für ihre „Hosenrolle“ in „Rose“ erhielt Sandra Hüller den Silbernen Bären. Foto: Schubert, Row Pictures und Walker + Worm Film, Gerald Kerkletz

Für ihre Darstellung als eine Frau im Mittelalter, die sich als Mann ausgibt, gab es für Sandra Hüller den Silbernen Bären auf der diesjährigen Berlinale. Und auch sonst überzeugt das progressive Drama „Rose“, wie unsere Kritikerin Stefanie Dörre findet.

Rose Ö/D 2026; 93 Min.; R: Markus Schleinzer; D: Sandra Hüller, Caro Braun, Godehard Giese; Kinostart: 30.4.


The Drama

Der Norweger Kristoffer Borgli hatte mit „Dream Scenario“ einen Hit. Sein neuer Film „Das Drama – Noch mal auf Anfang“ nimmt satirisch eine RomCom auseinander. Höchst prominent besetzt mit Zendaya und Robert Pattinson.

Das Drama – Noch mal auf Anfang (The Drama) USA 2026; 106 Min.; R: Kristoffer Borgli; D: Zendaya, Robert Pattinson, Alana Haim; Kinostart: 2.4.


Der Astronaut Project Hail Mary

Ryan Gosling und Sandra Hüller müssen die Welt retten: Der Science-Fiction-Film „Der Astronaut – Project Hail Mary“ erzählt von Sternen weit hinter dem Horizont.

Der Astronaut – Project Hail Mary USA 2026; 157 Min.; R: Phil Lord, Chris Miller; D: Ryan Gosling, Sandra Hüller, Lionel Boyce, Ken Leung; Kinostart: 19.3.


Der Magier im Kreml

Kremlinologie im Kino: Olivier Assayas’ Literaturverfilmung will das System Putin verstehen. Jude Law stiehlt als Diktator die Show, Paul Dano spielt den spin doctor Wadim Baranow in dem Politkrimi „Der Magier im Kreml“.

Der Magier im Kreml (Le Mage du Kremlin) F 2025; 153 Min.; R: Olivier Assayas; D: Jude Law, Paul Dano, Alicia Vikander; Kinostart: 9.4.


Der Frosch und das Wasser

In „Der Frosch und das Wasser“ schließt sich der stumme Buschi einer japanischen Reisegruppe auf ihrem Trip durch Deutschland an. Foto: Pandora Film/Felix Abraham © Pandora Film/Felix Abraham

Thomas Stubers Komödie „Der Frosch und das Wasser“ über Buschi, einen jungen Mann mit Down-Syndrom, der sich einer japanischen Reisegruppe anschließt muss sich über niemanden lustig machen, um einen Lacher zu erzeugen, findet tipBerlin-Kritiker Bert Rebhandl. Ihn erinnert der Film außerdem ein bisschen an die Komödien von Altmeister Jacques Tati.

Der Frosch und das Wasser D/CH 2025; 113 Min.; R: Thomas Stuber; D: Aladdin Detlefsen, Kanji Tsuda, Meltem Kaptan; Kinostart: 30.4.


Juni 2026 in Berlin

Musik: Die wichtigsten Konzerte im Juni in Berlin
Bühne: Die wichtigsten Theaterpremieren im Juni
Chance nutzen: Repertoirestücke, Wiederaufnahmen, Theaterklassiker im Juni
Film: Neu im Kino – Filmstarts im Juni 2026
Familie: Monatsvorschau mit Familien-Tipps im Juni
Kunst: Die wichtigsten Ausstellungen, die im Juni in Berlin neu eröffnen
Stadtleben: Die Vorschau für den Juni
Literatur: Lesungen und Buch-Events im Juni 2026 in Berlin
Sparen: Gratis im Juni 2026
Juni-Titelgeschichte: Wilmersdorf – Wo alles geht


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Steven Spielberg glaubt an Aliens und unser Kritiker ist begeistert. Hier lest ihr unsere Kritik zu „Disclosure Day“. Viel deutsche Präsenz bei den Filmfestspielen in Cannes: Volker Schlöndorffs Romanverfilmung „Heimsuchung“ mit Lars Eidinger und Martina Gedeck. Psychogramm einer Frau im Widerstand im Iran: „Roya“ von der iranischen Filmemacherin und Aktivistin Mahnaz Mohammadi. Wie bewältigt man einen versuchten Femizid? Das Langfilmdebüt „Was an Empfindsamkeit bleibt“ von Daniela Magnani Hüller ist die Aufarbeitung eines Traumas. In knapp dreieinhalb Stunden filmisch durch Guinea-Bissau: „I Only Rest in the Storm“ ist ein postkoloniales Meisterwerk. Der Letzte seiner Art in Berlin: Götz Valien malt Kinoplakate. Keine Lust mehr auf die Streaming-Riesen? Berliner Alternativen zu Netflix, Amazon Prime Video, Disney+ und Co. Blick zurück aufs Kinojahr 2025: Die Lieblingsfilme der tipBerlin-Redaktion. Was läuft sonst? Hier ist das aktuelle Kinoprogramm für Berlin. Mehr aus der Filmwelt lest ihr in unserer Kino-Rubrik.

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