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Weiterhin sehenswert im September: Diese Filme solltet ihr nicht verpassen

Diese Filme laufen schon eine Weile im Kino – zurecht. Welche Filme aus den letzten Wochen sollte man sich im September noch schnell anschauen, bevor sie nicht mehr im Kino zu sehen sind?
Text: Paula Schöber
Veröffentlicht am: 26.08.2026
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Rate mal, wer zum Essen kommt: Olivia Wilde, Seth Rogen, Penélope Cruz und Edward Norton (v.l.n.r.) in „The Invite“. © Tobis Film

„Die Odyssee“

Der Monumentalfilm mit Star-Besetzung ist wohl eines der Kino-Ereignisse des Jahres und ist auch im September noch in etlichen Häusern regelmäßig zu sehen. Dabei ist er viel zurückhaltender inszeniert, als man es vom Regisseur kennt – und überzeugt unseren Kritiker: Den Text über Christopher Nolans „Die Odyssee“ lest ihr hier.

Die Odyssee (The Odyssey) USA 2026; 172 Min.; R: Christopher Nolan; D: Matt Damon, Anne Hathaway, Tom Holland; Kinostart: 16.7.


„Everytime“

Ein Berliner Familiendrama: Nach dem Unfalltod der jungen Jessie müssen ihre Mutter Ella und Schwester Melli ihr Leben neu sortieren. „Everytime“ von Regisseurin Sandra Wollner reißt die Abgründe zwischen den inneren und äußeren Welten der Figuren weit auf. Unseren Artikel zu „Everytime“ findet ihr hier.

Everytime D/Ö 2026; 120 Min.; R: Sandra Wollner; D: Birgit Minichmayr, Lotte Shirin Keiling, Tristán Lopez; Kinostart: 6.8.


„Spaziergang nach Syrakus“

Paul Gompitz (Charly Hübner) verlässt in „Spaziergang nach Syrakus“ die DDR in Richtung Italien. Foto: Sammy Hart/Pandora Film © Sammy Hart/Pandora Film

Wie kommt man aus Mecklenburg in den Süden Italiens? Vor dieser Frage steht Schiffskellner Paul Gompitz (Charly Hübner) Anfang der 1980er-Jahre, als er aus der DDR nach Sizilien ausreisen möchte. Was folgt, ist trotz Hübners Schauspielleistung ein sentimentaler Film voll harmloser Reiseromantik. Der Weg zu unserer „Spaziergang nach Syrakus“-Kritik ist zum Glück sehr kurz – die findet ihr nämlich hier.

Spaziergang nach Syrakus D 2026; 97 Min.; R: Lars Jessen; D: Charly Hübner, Lina Beckmann, Thorsten Merten; Kinostart: 20.8.


„The Invite“

Zwei Paare treffen sich zum Abendessen. Beim einen kriselt’s, beim anderen läuft es hörbar gut. Die Kritik zum Film „The Invite“ mit feiner Besetzung: Penélope Cruz, Seth Rogen, Edward Norton und Olivia Wilde.

The Invite USA 2026; 107 Min.; R: Olivia Wilde; D: Olivia Wilde, Penélope Cruz, Edward Norton, Seth Rogen; Kinostart: 30.7.


„Hiddensee“

Regisseurin Annekatrin Hendel wirft in „Hiddensee“ einen zutiefst persönlichen Blick auf Vergangenheit und Gegenwart der Ostseeinsel. Gleichzeitig gelingt es ihr fast beiläufig, 100 Jahre deutsche Geschichte aufzurollen, komprimiert auf 17 Kilometer Heide, Dünen, Steilküste und Sandstrand. Mehr über den Film „Hiddensee“ erfahrt ihr in unserer Rezension.

Hiddensee D 2026; 118 Min.; R: Annekatrin Hendel; Kinostart: 20.8.


„Bitteres Fest“

In der typisch perfekt designten Almodóvar-Welt schlagen sich zwei Kreativköpfe mit Ideenmangel herum und lassen sich von ihrem Umfeld inspirieren. Hier lest ihr die Kritik zu „Bitteres Fest“.

Bitteres Fest (Amarga Navidad) Spanien 2026; 112 Min.; R: Pedro Almodóvar; D: Bárbara Lennie, Patrick Criado, Leonardo Sbaraglia; Kinostart: 30.7.


„Was haben wir gelacht“

Fünf der ersten Frauen, die im Samstagabendfernsehen eigene Shows hatten, blicken auf Archivmaterial zurück. Unser Kritiker schreibt über „Was haben wir gelacht“ und wundert sich heute, was damals alles sagbar war. Er findet: Diese Fernseh-Ausschnitte aus den 1980er und 90er Jahren dem Vergessen in den Archiven entrissen zu haben, ist ein großes Verdienst dieses Films.

Was haben wir gelacht D 2026; 96 Min.; R: Eva Müller + Isabel Schneider; Kinostart: 16.7.


„Sunny Dancer“

Hauptdarstellerin Bella Ramsey macht „Sunny Dancer“ sehenswert. Foto: Colin J Smith © SUNNY DANCER Distribution Limited

Ein sehenswertes, schnoddriges Coming-of-Age-Drama über junge Menschen, die zusammen durch ihre Krebserkrankungen gehen. In den starken Hauptrollen sind Bella Ramsey, James Norton und Neil Patrick Harris zu sehen.

Sunny Dancer GB 2026; 106 Min.; R: George Jaques; D: Bella Ramsey, James Norton, Neil Patrick Harris; Kinostart: 13.8.


„Lebensansichten eines Huhns“

Niemals mit Kindern oder Tieren drehen, denn sie sind unberechenbar. Diese goldene Regel hat der ungarische Regisseur György Pálfi für seinen erstaunlichen Film „Lebensansichten eines Huhns“ komplett ignoriert. Das Ergebnis ist ein Film, der komplett aus der Perspektive des titelgebenden Federviehs erzählt ist. Zu unserer Kritik zu „Lebensansichten eines Huhns“ geht es hier entlang.

Lebensansichten eines Huhns (Hen) Ungarn/Griechenland 2025; 96 Min.; R: György Pálfi; D: Ioannis Kokiasmenos, Maria Diakopanagioti, Arryris Pantazaras; Kinostart: 6.8.


„Exit 8“

Videospielverfilmung mit „Backrooms“-Flair: Der japanische Horrorfilm „Exit 8“ ist verspielt und paranoid, findet unser Kritiker.

Exit 8 (hachi-ban deguchi) Japan 2026; 95 Min.; R: Genki Kawamura; D: Kazunari Ninomiya, Yamato Kochi, Naru Asanuma; Kinostart: 13.8.


„Chéri, ich komme!“

Fanny stellt nach 20 Jahren Ehe fest, dass sie noch nie einen Orgasmus hatte – der Startschuss für eine unverblümte Komödie über weibliche Lust. Hier lest ihr, wie unser Kritiker die französische Komödie „Chéri, ich komme!“ findet.

Chéri, ich komme! (Pour le plaisir) F 2025; 90 Min.; R: Reem Kherici; D: Alexandra Lamy, François Cluzet, Reem Kherici; Kinostart: 23.7.


„The End of Oak Street“

Denise (Anne Hathaway) muss ihre Familie schützen – vor einem Dinosaurierangriff. Foto: 2024 Warner Bros. Entertainment Inc. All Rights Reserved. © 2024 Warner Bros. Entertainment Inc. All Rights Reserved.

Vom Vorstadtidyll in die Urzeit: Eine amerikanische Familie (die Eltern werden gespielt von Anne Hathaway und Ewan McGregor) stellt fest, dass ihre ganze Nachbarschaft durch ein Wurmloch in die Zeit der Dinosaurier versetzt wurde. Was auf mehreren Ebenen nach Steven Spielberg klingt, kann dem Meister durchaus das Wasser reichen – mehr dazu lest ihr in unserer Kritik zu „The End of Oak Street“.

The End of Oak Street USA 2025; 99 Min.; R: David Robert Mitchell; D: Anne Hathaway, Ewan McGregor, Maisy Stella; Kinostart: 13.8.


Mehr zum Thema

Der Film des Sommers: „Die Odyssee“ von Christopher Nolan ist großartiges Kino. Das Remake des beliebten Animationsfilms ist sehr dröge: Hier lest ihr unsere Kritik zur Realverfilmung von „Vaiana“. Im Chaos moderner Familienmodelle: „Etwas ganz Besonderes“ von der Berliner Regisseurin Eva Trobisch erzählt von einer Patchwork-Familie in Thüringen. Der Rächer der Enterbten ist zurück im Kino, und das ungewohnt brutal: In „The Death of Robin Hood“ zeigt Hugh Jackman das Handwerk des Tötens. Der Tag der Wahrheit ist hier: In „Disclosure Day“ bekennt sich Steven Spielberg zu Aliens. Die Feelgood-Schnulze soll progressiv wirken: Unsere Kritik zu Sommer auf Asphalt mit Mala Emde und Christoph Maria Herbst lest ihr hier. Der Letzte seiner Art in Berlin: Götz Valien malt Kinoplakate. Keine Lust mehr auf die Streaming-Riesen? Berliner Alternativen zu Netflix, Amazon Prime Video, Disney+ und Co. Was läuft sonst? Hier ist das aktuelle Kinoprogramm für Berlin. Mehr aus der Filmwelt lest ihr in unserer Kino-Rubrik.

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