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Gedenkmarsch zur Erinnerung an afrikanisches Leid

Gedenkmarsch zur Erinnerung an afrikanisches Leid

Geschichtliche Aufarbeitung sollte nicht erst beim Nationalsozialismus und seinen verheerenden Folgen beginnen. Dieser Meinung sind die Veranstalter des nun 10. Gedenkmarsches zur Erinnerung an die afrikanischen Opfer von Versklavung, Kolonialismus und rassistischer Gewalt, der am morgigen Samstag, den 27.2. ab 11 Uhr beginnend an der U-2 Station „M*straße“ veranstaltet wird. Denn Rassismus
und die damit einhergehende Klassifizierung von Menschen in höher- und minderwertig wurde vor allem während der Kolonialzeit etabliert – mit dem Ziel, zugunsten westlichen Wohlstands die unterworfenen Menschen gnadenlos ausbeuten und versklaven zu können.  Der Termin des Gedenkmarsches Ende Februar erinnert an das Ende der Berliner Afrika-Konferenz am 26. Februar 1985 vor rund 130 Jahren, bei dem der afrikanische Kontinent unter den Kolonialmächten willkürlich aufgeteilt wurden. Zu den Forderungen der Marschteilnehmer gehört eine Schuldanerkennung durch Deutschland, Umbenennung von Rassismus verherrlichenden Straßennamen sowie die Schaffung eines Denkmals zur Erinnerung an das afrikanische Leid.

Text: EA

Foto: C-Schulz

10. Gedenkmarsches zur Erinnerung an die afrikanischen Opfer von Versklavung, Kolonialismus und rassistischer Gewalt

Start: U-2-Station M*straße (http://decolonize-mitte.de/), Mitte, 27.2., ab 11 Uhr, www.africavenir.org

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