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Höhere Effektivität bei Berliner Bibliotheken

BüchereienZur Zeit existieren in den Berliner Bezirken insgesamt 78 Bibliotheken. Das sind genau 72 weniger, als noch vor ein paar Jahren. Doch selbst diese 78 werden nicht alle erhalten bleiben. Was auf den ersten Blick, zwar wieder wie eine rigide Sparmaßnahme aussieht, macht auf den zweiten Blick jedoch durchaus Sinn. Dies zeigt das Beispiel Treptow-Köpenick. Im flächenmäßig größten Bezirk hatte man lange auf viele kleine Standorte gesetzt. Für die Bürger war dies insofern ineffektiv, weil nicht überall alles verfügbar war, was sie ausleihen wollten. So schloss man in Köpenick vier Büchereien und verlagerte ihre Angebote in eine neue große Mittelpunktsbibliothek. Seitdem ist die Zahl der Ausleihen spürbar gestiegen und gleichzeitg wurden Mietkosten gespart.
Fakt ist, das die Attraktiviät von Bibliotheken vor allem von ihrem Angebot abhängt. Die neuesten Bücher und Zeitschriften, die aktuellsten CDs, Spiele oder Videos müssen vorrätig sein.
So werden beispielsweise die Bibliotheken des hoch verschuldeten Pankow weiterhin 350.000 Euro jährlich erhalten. In Neukölln wird der Medienetat sogar aufgestockt, um jährlich 75.000 Euro. Hauptzielgruppen sind sozial schwache Familien, Migranten und vor allem Kinder.

Foto: Rainer Sturm (pixelio.de)

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