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Gunther von Hagens\ „Körperwelten“ in Berlin

Koerperwelten BaerSage jetzt bloß keiner, der Berliner Bär blamiere sich bis auf die Knochen. Der Heidelberger Anatom Gunther von Hagens hat dem Wappentier der Hauptstadt nicht nur das Fell über die Ohren gezogen. Weil der rote Muskelprotz mit zwei Meter 30 Körperhöhe und 350 Kilogramm Gewicht alles andere als Kleinvieh ist, brauchen von Hagens Angestellte im chinesischen Dalian zum Plastinieren mit 400 Kilogramm Silikonkautschuk noch mehr als die bislang 6500 Arbeitsstunden. Deshalb wird sich Meister Petz ohne Pelz auch beim zweiten Berliner Gastspiel der Plastinationsschau „Körperwelten“, die ab 7. Mai im Postbahnhof am Ostbahnhof läuft, etwas verspäten. Die neue Auflage trägt den Unter­titel „Der Zyklus des Lebens“ und ist von 200 menschlichen Plastinaten bevölkert. Das erste Berliner Stelldichein der viel diskutierten Leichen­inszenierung hatte vor acht Jahren 1,3 Millionen Besucher angelockt. Ganz ohne Bär.

Text: rik
Fotos: Gunther von Hagens

Körperwelten

Zur Fotostrecke: alle Bilder von Gunther von Hagens, Institut für Plastination, Heidelberg/ www.koerperwelten.de


Körperwelten, Postbahnhof, 7. Mai – 30. August 2009, Öffnungszeiten: Mo-Mi 9 bis 19.30 Uhr, Do-So 9 bis 22 Uhr

 

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