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Heuernte auf dem Tempelhofer Feld

Heuernte auf dem Tempelhofer Feld

Spätsommer auf dem Tempelhofer Feld. Auf der größten Freifläche mitten in der Stadt wird derzeit nicht nur auf den Urban-Gardening-Projekte Allmende Kontor und Stadtacker geerntet. Auch das viele Gras, das hier wächst, wurde in den letzten Wochen gemäht und inzwischen zu runden oder quaderförmigen Ballen gepresst. Kreative Mitarbeiter der Wisag Garten- und Landschaftspflege GmbH haben letztere, etwa 1,30 Meter x 70 Zentimeter x 50 Zentimeter großen Heuballen zu pyramidenähnlichen Skulpturen aufgeschichtet. Was von den Besuchern angesichts des wieder aufgeflackerten Sommers dankbar angenommen wird: Die „Heu-Installationen“ dienen als Hochsitz, als Liegefläche, als Klettergerät. Doch ab dieser Woche soll es mit dem urbanen Erntevergnügen vorbei sein. Spätestens bis zum Festival der Riesendrachen am 13. September wird das Heu geräumt. Wer mag, kann das Heu übrigens auch als Tierfutter oder –einstreu bei der Wisag kaufen. Allerdings sollte das Tier einen Tick größer – und hungriger – als ein Kaninchen oder Meerschweinchen sein, denn das Heu wird nur tonnenweise (35 Euro/ Tonne) abgegeben. Insgesamt würden rund 800 Ballen Heu auf dem Tempelhofer Feld geerntet, heißt es bei Grün Berlin, die für die Pflege und Verwaltung des Tempelhofer Feldes zuständig ist.
 
Text:
Eva Apraku

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