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Im Test: Das Strandbad Tegel

Freibad_TegelEin bisschen abgelegen ist das Strandbad Tegel am nordwestlichen Stadtrand ja schon. Wer mit dem Bus 222 in Richtung Tegelort fährt und an der Haltestelle Falkenplatz aussteigt, darf noch gut anderthalb Kilometer durch den Wald pilgern; mit dem Fahrrad liegen ab U- und ­S-Bahnhof Tegel noch rund viereinhalb Kilometer Wegstrecke vor einem. Belohnt wird man im Bad dann mit einem rund 250 Meter langen und 50 Meter breiten Sandstrand; mietbare Strandkörbe lassen – nun gut, vielleicht bei geschlossenen Augen – ein wenig Ostsee-Feeling aufkommen.

Mit offenen Augen blickt man auf die Inseln Lindwerder und Scharfenberg. Ins Strandbad Tegel geht man nicht wegen eines tollen Ambiente – es gibt keins –, sondern weil es einfach praktisch ist, seine Wertsachen im Spind einschließen zu können, Toiletten in der Nähe zu wissen und nach dem Baden noch duschen zu können. Ein gewisser Sanierungsbedarf ist den – wenigen – Gebäuden nicht abzusprechen, dafür aber hat aufmerksames Personal auf einem direkt in die Badezone ragenden Steg die plantschenden Kinder rundum im Blick. Können die Kids schon schwimmen, mögen sie sich sicher auch auf der großen Wassserrutsche vergnügen. Und nicht zu vergessen: Die Wasserqualität des Tegeler Sees gehört zu den besten in Berlin.    

Text/Bild: Lars Penning
tip-Bewertung: ??

Strandbad Tegel
Schwarzer Weg 21, Reinickendorf,
2012 tgl. 10–19 Uhr,
Eintritt: 4/2,50 Ђ,
Anfahrt: Bus 222 + Fußweg

 

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