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Im Test: Strandbad Plötzensee

Freibad_PloetzenseeInmitten der Stadt, zwischen JVA und Friedhof, findet man ein echtes Juwel, das Freibad Plötzensee. Das heutige Baudenkmal, errichtet zwischen 1926 und 1928, ermöglichte den Weddinger Arbeiterfamilien die Flucht aus ihren beengten Wohnverhältnissen in die Natur. Der Gentrifizierung sei’s gedankt, vergnügt sich hier inzwischen vom ökologisch bewussten Studenten, über fragwürdig gekleidete Teenies bis hin zum überforderten Vater ein breites Publikum. Neben Kinderspielplatz, Wasserrutsche, Strandkörben, einem Volleyballfeld und einem Fußballplatz gibt es einen Steg, von dem man ins Wasser springen kann. Wer sich nicht zu den ausdauernden Sonnenanbetern zählt, findet auf einer von Bäumen umsäumten Liegewiese Schatten. Auf die heißgeliebten Pommes, die schon in der Kindheit bei Freibadbesuchen das Herz höher schlagen ließen, muss man nicht verzichten: Neben einem Imbiss gibt es eine Cocktailbar mit Loungebereich. Nur das Personal ist etwas freundlichkeitsarm.  

Text/Foto: Josephine Apraku
tip-Bewertung: ??

Strandbad Plötzensee
Nordufer 24-26, Wedding, Tel. 45 02 05 33, www.strandbad-ploetzensee.de
tgl. 9–19 Uhr (wetterabhängig),
Eintritt: 4/2,50 Ђ, Anfahrt: U9, Tram 13, 50

 

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