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Im Test: Strandbad Wendenschloss

Strandbad_WendenschlossDen Besuch im Seebad Wendenschloss muss man sich verdienen: Vom S-Bahnhof Köpenick mit der Tram 62 bis zur Endhaltestelle. Oder von Grünau mit der Fähre. Dann noch einmal 10 bis 15 Minuten Fußweg. Doch die Anreise lohnt sich: Auf 4?000 Quadratmetern Gesamtfläche mit weißem Sandstrand erstreckt sich das traditionsreiche Seebad, das 1915 eröffnet wurde. Die historischen Bauten wurden während des Zweiten Weltkrieges zerstört und durch Betonbauten ersetzt, die dem Seebad seinen DDR-Charme geben.
Die Gaststätte Zum Seestern lädt zu rustikaler Hausmannskost ein. Die Sanitäranlagen sind funktional und sauber, Duschen, Umkleideräume und Schließfächer vorhanden. Am gegenüberliegenden Südufer sieht man die Tribüne der Regattastrecke Berlin–Grünau. Hier wurden 1936 die Kanu- und Ruderwettbewerbe der Olympischen Spiele abgehalten, und auch heute kann man dort Wettkämpfe verfolgen oder Ruderern beim Training zusehen. Für Gäste, die selbst aktiv werden wollen, bietet das Seebad eine Vermietung von Badebooten, Tischtennisplatten, ein Beachvolleyballfeld und Basketballkörbe. Familien freuen sich über den kleinen Spielplatz und den Nichtschwimmerbereich. Und natürlich ist auch ein Bademeister vor Ort.    

Text/Foto: Sabine Käsbohrer
tip-Bewertung: ???

Strandbad Wendenschloss
Möllhausenufer 30, Köpenick, www.strandbad-wendenschloss.de
gl. 9–20 Uhr,
Eintritt: 3/2,50 Ђ, Schüler bis 13 Jahre: 1 Ђ, Schüler bis 6 Jahre: 0,50 Ђ

 

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