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Immer mehr Taschendiebe in Berlin

Immer mehr Taschendiebe in Berlin

Nach den Statistiken der Bundespolizei waren es im vergangenen Jahr 157.069 gemeldete Fälle. Das sind 15,8% mehr als im vorherigen Jahr, die Tendenz liegt auch weiterhin steigend. Nicht vergessen darf man dabei, all die ungemeldeten Diebstähle: es wird davon ausgegangen, dass die Anzahl dieser Fälle noch einmal so hoch ist, wie die eigentliche Zahl.                 
45,9 Mio. Euro sollen allein 2014 nur durch Taschendiebe, entwendet worden sein. Pro Jahr steigt die Summe ca. um 6,5 Mio.Ђ zu: 2012, waren es noch 32,3 Mio.Ђ, 2013 schon 39,4 Mio. Euro Diese Art des „Klauens“ wird zunehmend populärer in den Großstädten, da die Aufklärungsquote allein in Berlin nur bei 5,9% liegt. Es ist einfach schwierig die Taten aufzuklären und die Täter zu identifizieren. Für 2014 wurden 7.869 Tatverdächtigte gefunden. Zur Verbesserung des Aufklärungsprozess, hat die Polizei, Ermittlergruppen der Kriminalpolizei an die verschieden „gefährlichen Orte“ verteilt, welche sich nun nur auf dieses Gebiet spezialisieren sollen.
Die Täter sind hauptsächlich ausgebildete und global reisende Männer und Frauen, aber auch Kinder u. Jugendliche. Oft bilden sich diese in Gruppen zusammen, um das Opfer leichter abzulenken. Man sollte also stets seine Tasche, sowie Hosentaschen im Blick haben, gerade dann, wenn man nach dem Weg, Wechselgeld etc. gefragt wird. Diese Situationen werden oft ausgenutzt. Begehrte Opfer sind Touristen, ältere Menschen, sowie jeder mit einem offenen Rucksack oder Handtasche. Wenn man seine Sachen also nirgends alleine stehen lässt oder ausbreitet, sowie seine Tasche schließt kann einem eigentlich nicht viel passieren.

Text: Lina Kleemann

Foto: Bundespolizei

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