Was ist im Januar 2026 in Berlin los? Wir geben Tipps für den Monat und zeigen euch die großen Highlights, von den Tanztagen über Konzerte, Kunst, die Grüne Woche und mehr bis zum Sechstagerennen.

- Tanztage in den Sophiensaelen (8.–24.1.) In den Sophiensaelen präsentieren in Berlin tätige Choreograf:innen zeitgenössischen Tanz. 2026 feiern die Tanztage Jubiläum. Kurator Mateusz Szymanówka hat für die 30. Ausgabe zehn Performances eingeladen, darunter sieben Premieren. Mehr Infos hier
- Bushido (12.1.) Zum zweiten Mal auf Abschiedstour meldet sich Bushido, der stolze Macher von 2000er-Hits wie „Sonnenbank Flavour“ zurück. Wer über sexistische Textstellen hinwegsieht, wird beim Konzert trotzdem in Erinnerungen ans Berlin der Nullerjahre schwelgen. Mehr Info zum Konzert und Tickets hier. Noch mehr Tipps für eure Ohren: 12 Konzerte in Berlin im Januar 2026, die ihr nicht verpassen solltet.
- Ultraschall-Festival (14.–18.1.) Unter Leitung von Marc Albrecht eröffnen das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin und das GrauSchumacher Piano Duo im Haus des Rundfunks das Ultraschall-Festival für neue Musik. Dieses Jahr stehen Vokalkombinationen im Fokus, auf dem Programm ist auch eine hybride Kammeroper. Mehr Info hier
- Grüne Woche (16.–25.1.) Auf dem Gelände der Messe Berlin dreht sich alles um Nachhaltigkeit, Ernährung und Ideen für Haus und Garten. Auf dem Programm stehen gleichermaßen Zukunftsforen wie Kochshows. Alles Wichtige zur Grünen Woche 2026 lest ihr hier bei uns.
- PURPLE Tanzfestival (17.–25.1.) Dieses Tanzfestival richtet sich insbesondere an junge Menschen: Sie können sowohl internationale Tanzvorführungen sehen, als auch selbst Tanzworkshops besuchen. Mehr Info hier
- Lesung mit Joachim Meyerhoff (19.1.) Im Literarischen Colloquium in Wannsee liest Joachim Meyerhoff, Autor und ehemaliges Schaubühnen-Ensemblemitglied, aus „Man kann auch in die Höhe fallen“. Außerdem spricht er mit den Kritikerinnen Judith von Sternburg und Shirin Sojitrawalla. Mehr Info hier
- British Shorts Festival (22.1.–28.1.) Eine Woche lang zeigt das Festival Kurzfilme aus dem Vereinigten Königreich und Irland. Zu den Spielorten gehören besondere Berliner Kinos wie das Sputnik und das Klick Kino. Mehr Info hier
- CTM Festival (23.1.–1.2.) Das Festival umfasst ein mehrtägiges Programm mit Konzerten, Partynächten und Workshops an verschiedenen Standorten, darunter neuerding auch das Haus der Visionäre. Das CTM setzt sich mich der Realität gegenwärtiger Musikproduktion auseinander, diesjähriges Festivalthema ist dabei „dissonate <> resonate“, also die Auseinandersetzung mit Disharmonie und Nachhall. Mehr Info hier
- Every Artist must take Sides (23.+24.1.) Dieses Festival der Akademie der Künste befasst sich mit der Frage, ob und wie Kultur Fantasie und Solidarität fördern kann, wenn sich soziale Ungleichheit verbreitet. Das Festival bildet den Abschluss der namensgebenden Ausstellung, welches das Erbe von Eslanda und Paul Robeson, die für ihr antikoloniales Engagement bekannt wurden, ehrt. Mehr Infos hier.
- „Augen auf“-Schulkinotag (27.1.) Zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus zeigen das Delphi Lux und der Delphi Filmpalast Filme, die sich auf eindrucksvolle Art mit der NS-Geschichte und dem Holocaust befassen. Der „Augen auf“-Tag richtet sich spezifisch an Schulklassen, wobei Lehrkräfte auch begleitende Unterrichtsmaterialien erhalten. Das Abendprogramm ist auch für das breite Publikum geöffnet. Mehr Infos hier
- Transmediale (28.1.–1.2.) Die Transmediale gehört zu den wichtigsten Plattformen für globale Medienkultur: Die kritische Reflektion kultureller Transformation steht im Fokus des Festivals, dieses Jahr unter der Leitung eines Duos, das Perspektiven des Globalen Südens in den Fokus rückt. Zentrum der Transmediale ist die Kuppelhalle des Silent Greens. Mehr Infos hier
- Sechstagerennen (30.+31.1.) Olympiasieger und Weltmeister treten sowohl einzeln als auch in Teams in bis zu acht Disziplinen auf dem Fahrrad an, während ein DJ dazu auflegt. Es handelt sich nicht, wie der Name nahelegen würde, um ein sechstägiges, sondern um ein zweitägiges Sportevent im Velodrom. Mehr Infos hier
- Nicht so viel Geld ausgeben? 12 Gratis-Tipps für den Januar 2026 in Berlin haben wir hier für euch.
Berlin im Januar 2026
Das Jahr 2026 müsst ihr ohne die Liste der Peinlichsten Berliner und Berlinerinnen aus 2025 begrüßen. Denn wir wollen uns auf die positiven Neuigkeiten konzentrieren, von der die Stadt deutlich mehr zu bieten hat, als das grundrauschende Dauer-Gemecker und das aktuelle „Berlin is over“-Bashing erwarten lassen. Berlin ist natürlich nicht over, sondern das, was wir daraus machen. Im alten Westen eröffnen neue Clubs, junge Menschen führen traditionelle Kneipen, das Kino International und das Arsenal eröffnen im Frühjahr wieder. Es gibt neue Volksbegehren und ein früheres bringt uns Bäume und Kühle in die Stadt. Und woanders ist das Gras nicht grüner, sondern die U-Bahn genauso unpünktlich. In dem Sinne: Ein frohes 2026!

Lust auf Konzerte? Alle unsere Konzerttipps findet ihr hier. Die Kulturhauptstadt Berlin erleben könnt ihr mit diesen Kulturtipps zu Museum, Theater und Konzert. Was Berlin jeden Tag zu bieten hat, zeigen euch unsere Tagestipps. Liebevolle Programmkinos, kerzenbeleuchtete Stuben, Orte für Kaffee und Drinks sowie kleine Theater: das sind unsere Empfehlungen für gemütliche Spots in der Stadt. Nichts verpassen: Zur Newsletter-Anmeldung geht’s hier.


