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Jüdische Kulturtage setzen ein Zeichen für Toleranz

Jüdische Kulturtage

Rund einen Monat vor Beginn des größten jüdischen Kulturfestivals in Deutschland haben sich der Musiker Idan Raichel (Foto) sowie der deutschstämmige israelische Starkoch Tom Franz mit Botschaften an ihr deutsches Publikum zu Wort gemeldet.

Pressestatement Idan Reichel:

„Leider wird in diesen schwierigen Tagen, die wir im Nahen Osten durchmachen die Stimme der Künstler immer weniger gehört. Besonders jetzt sind Auftritte von Künstlern aus dem Nahen Osten in Europa wichtiger als je zuvor, um das Bewusstsein zu erhöhen, Toleranz zu zeigen und Brücken zwischen den Völkern und Kulturen zu bauen. Ich würde mich freuen, Fragen zu diesem Thema zu beantworten.“

Pressestatement Tom Franz:

„Es fällt schwer, sich mit den schönen und höheren Dingen zu beschäftigen, während gleichzeitig viele Menschen getötet werden und noch viel mehr in Angst leben. Und doch entspricht es der menschlichen Natur allgemein und dem jüdischen Selbstverständnis im Besonderen, dem Leben in schweren Tagen nicht den Rücken zu kehren, sondern gerade eben auch zu feiern und zu genießen. Wäre dies nicht so, hätte die fröhliche und lebensbejahende jüdische Kultur schon vor tausenden von Jahren aufgehört zu existieren. Ich arbeite mit dem renommierten Koch Stefan Förster schon seit Wochen intensiv an dem Menü, das wir am 07.09. unseren Gästen im Restaurant des Savoy Hotel kredenzen wollen. Wir freuen uns schon sehr auf das gemeinsame Kochen und haben vor, unsere Gäste kulinarisch zu überraschen und so richtig zu verwöhnen. Es ist mir wichtig, den Menschen in Deutschland zu zeigen, dass die Bilder in den Nachrichten der letzten Wochen nicht das Leben in Israel repräsentieren.“

Foto: Eldad Rafaeli

Weitere Informationen zu den Jüdischen Kulturtagen finden Sie hier

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