Kultur

Kauperts rettet Luise

Brandenburger TorDas Lexikon des Luisenstädtischen Bildungsvereins e.V. (kurz: Luise) ist gerettet. Neuer Betreiber der Plattform ist Roman Kaupert, Mitglied einer stadtbekannten Berliner Familie. Kauperts Großvater Walter brachte nach dem Krieg den jährlich aktualisierten Straßenführer Kauperts raus, welcher als gedruckte Berlin-Orientierung schnell zum Standardwerk für Taxifahrer, Polizisten und Behörden wurde.
Das Online-Lexikon „Luise“ gilt als unentbehrliches Kompendium für Schüler, Studenten, Professoren und Berliner mit Interesse an Stadtgeschichte. Aus Kostengründen musste das Archiv mit nahezu 30.000 Stichwörtern im Dezember 2008 geschlossen werden. Ein Versuch der Portal-Gründer, Unterstützung vom Berliner Senat zu erhalten, war noch Anfang des Jahres gescheitert.
„Luise“ enthält eine komplette Chronik Berlins, umfangreiche Bezirkslexika, ein Straßennamenverzeichnis mit 14.000 Namen und auch Porträts von 183 Berliner Bürgermeistern vom Mittelalter bis heute.

Zur Homepage: www.luise-berlin.de

Foto: FürdenAugenbick/www.pixelio.de 

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