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Kirschplantagen und grasende Pferde: Der Göttinsee

goettiner_seeDas ist auch oft das Ziel der Ausritte.
So kann es passieren, dass man seinen Platz mit dem Pferd des ein oder anderen Dorfbewohners teilen muss. Die Pferde grasen jedoch meist stoisch vor sich, für Badegäste interessieren sie sich nicht. Die Wiese jedenfalls ist immer ökologisch gestutzt. Im Gegensatz zu den vielen Havelstränden ist der Seeboden des Göttinsees nicht von Muschelresten übersät oder schlammig. Durch das flache Ufer ist diese Stelle auch ideal für Kinder. Um zu schwimmen, muss sich schon etwas weiter ins Wasser gewagt werden. Zu DDR-Zeiten diente der See zur Fischzucht, war von der Havel durch einen Damm getrennt. Dieser ist inzwischen wieder geöffnet. Fährt man auf dem Radweg 3.1. vom Göttinsee Richtung Leest, passiert man kilometerlange Kirschplantagen. Kulinarisch ist die Halbinsel Töplitz eine Einöde. Anwohner stellen aber ihr selbst Geerntetes oft vor die eigene Haustür, der Picknickkorb kann also wieder aufgefüllt werden. Mutige stibitzen einfach die Kirschen.

Text: Dirk Teuber

Anfahrt
Mit der S?7 oder dem RE?1 bis Potsdam Hbf, dann den Bus???612 bis Alt-Töplitz. Von dort sind es noch etwa 2 km bis zum Seeufer.
Extra-Tipp
Weingut Klosterhof Töplitz, Am Alten Weinberg 1, 14542 Werder (Havel)/OT
Töplitz, www.weingut-toeplitz.de. Bereits 1360 haben Mönche hier
Weinreben gepflanzt. In der Besenwirtschaft darf dann auch probiert
werden. (Fr ab 15 Uhr, Sa+So ab 15 Uhr). Der 54 Meter hohe Weinberg
bietet einen wunderschönen Ausblick auf die sich in kleinen Seen
ausbreitende Havel.

 

 

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