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Köpenick für Radfahrer

Schloss_c_lena_ganssmann_hipiDas sorgt zwar für das passende Ambiente zur historischen Tour, lässt aber das Verlangen nach einem Gelsattel in die Höhe schnellen. Vom S-Bahnhof nimmt man die Borgmannstraße in Richtung Süden, vorbei an der malerischen Fassade des Amtsgerichts Köpenick bis zum Ende der Puchanstraße. Dort überquert man die Friedrichshagener Straße und kann schon den ersten Blick aufs Wasser erhaschen. Über den Platz des 23. April, vorbei am Mahnmal des Künstlers Walter Sudkowski für die Opfer der Köpenicker Blutwoche, geht es weiter in Richtung Alt-Köpenick. Auf der Dammbrücke Lindenstraße einen Gang runterschalten, um die Aussicht zu genießen! Auf Alt-Köpenick springt das Rathaus mit seiner Backsteinfassade ins Auge. Nur wenige Meter weiter kann man es sich auf dem Schlossplatz bequem machen und in der kleinsten Brauerei Deutschlands ein kaltes Bier trinken, bevor man einen kurzen Abstecher auf die Schlossinsel macht und der Köpenicker Historie im Schloss (Foto) auf die Schliche kommt.

Weiter Richtung Süden geht es in den Kietz, wo mehr Kopfsteinpflaster auf den hartgesottenen Radler wartet. Trotzdem Schütteloptik ist zu erkennen, wie schön die Gassen und die Häuser sind. Rechts in die Wendenschloßstraße abbiegen und geradeaus, bis man quasi ins Wasser fällt. Auf der Weiterfahrt in Richtung Seebad Wendenschloß kann man mit offenem Mund staunen, ob der prunkvollen Stadtvillen. Bis zum Schmetterlingshorst fährt man dann direkt am Ufer der Dahme entlang und kann an kleinen Buchten anhalten, um seine Füße ins Wasser zu stecken. Nachdem man links abgebogen ist, geht’s weiter bis zur asphaltierten Straße zum Müggelturm. Hier trennen sich sportliche Radfahrer von gemütlichen Pedaltretern: Entweder die Müggelberge hoch oder weiter in Richtung Müggelheimer Damm, der dann Richtung Westen zum historischen Kern von Köpenick zurückführt. Über die Amtsstraße und die Landjägerstraße kommt man? Auf Kopfsteinpflaster! Zum Alten Markt und über die Katzengrabenbrücke wieder dem Ausgangspunkt ein Stückchen näher – noch einmal links auf die Friedrichshagener Straße abbiegen und rechts wieder über die Puchan- und Borgmannstraße zum Bahnhof.

Text: Isabel Herwig

Foto: Lena Ganssmann/ HIPI

Alternative Fahrrad-Routen:

Rund um den Müggelsee, 23 km
Wer keine Lust auf Kopfsteinpflaster und Autos hat, fährt vom S-Bahnhof Hirschgarten durch die grüne Lunge Köpenicks und um den Müggelsee herum, bis zum S-Bahnhof Friedrichshagen.

Heide-Radwandertour, 31,2 km
Mit dieser Tour lernt man nicht nur den Ortsteil Köpenick kennen. Vom S-Bahnhof Treptower Park durchquert man den gesamten Bezirk Treptow-Köpenick einmal von Westen nach Osten und endet am S-Bahnhof Erkner.

Empfehlungen für hungrige und durstige Radfahrer:

Cafй Mutter Lustig Müggelheimer Straße 1, Köpenick, Tel. 74 39 13 57, Mo-So ab 11 Uhr

Mecklenburger Dorf Am Generalshof 1, Köpenick, Tel. 65 48 69 44, www.mecki-dorf.de, bei schönem Wetter 9-22 Uhr

Altstadtcafй Cöpenick Alt-Köpenick 16, Köpenick, Tel. 65 47 40 69, www.altstadtcafe.de, tgl. 10-18.30 Uhr

Schlossplatzbrauerei Coepenick Schlossplatz, Köpenick, Tel. 42 09 68 76, www.brauhaus-coepenick.de, tgl. 12-24 Uhr

Schmetterlingshorst Zum Schmetterlingshorst 2, Köpenick, Tel. 61 67 48 61, www.schmetterlingshorst.de, April bis September: Mo-Fr 10-17 Uhr, Sa+So 10-19 Uhr, Oktober bis März: Di-Fr 11-16 Uhr, Sa+So 11-17 Uhr

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