• Kultur
  • Kuriose Museen in Berlin

Kultur

Kuriose Museen in Berlin

BuchstabenmuseumBUCHSTABENMUSEUM

a letter does matter! So ähnlich könnte ein Werbeslogan für das Buchstabenmuseum in der Leipziger Str. klingen. Vor vier Jahren gründeten Barbara Dechant und Anja Schulze den Verein Buchstabenmuseum e.V.gegründet. Rund 350 Buchstaben haben sie seitdem gesammelt und vor dem Wegschmeißen gerettet.Schließlich bedeutet das Wegschmeißen eines Buchstabens immer auch immer auch das Wegschmeißen eines Stückes Stadtgeschichte. Darunter sind zum Beispiel das riesige H, A, U und P des ehemaligen Hauptbahnhofes, der 1998 zum Ostbahnhof wurde. Zurzeit läuft eine Spendenaktion für die Zierfische am Frankfurter Tor. Seit 1957 schmückten der auffällige Schriftzug und zwei bunte Fische das graue Gebäude, jetzt ist die Zoohandlung pleite gegangen. Zur Rettung des Schriftzugs brauchen Dechant und Schulze 2500 Euro und ein neues Schaudepot. Denn die Zierfische-Leuchtreklame ist zu groß für ihr bisheriges Depot. Bis dahin können aber schon einmal die zwei Fische bestaunt werden.
http://www.buchstabenmuseum.de/

CURRYWURSTMUSEUM

Im Currywurstmuseum kann man nicht nur schauen sondern auch mitmachen. Zum Beispiel kann man In einer der Riech- Stationen hinter das Geheimnis des gelben Pulvers kommen und selbst in einer Wohnküche an Rezepten herumexperimentieren. Aus Kino & TV werden berühmte Szenen in welcher die Currywurst die Hauptrolle spielt zusammengestellt und gezeigt. Auch die Geschichte der Currywurst und Wissenswertes über die Vereinbarkeit von Fastfood, Ökologie und Nachhaltigkeit kommt nicht zu kurz. Als Erinnerung bietet das Museum die Möglichkeit sich in einem Fotoshoot als Imbissbudenbestitzer und Currywurstschöpfer zu inszenieren.Besonders japanische Touristen werden ihre helle Freude haben.
http://www.currywurstmuseum.de/

Currywurstmuseum

Computerspielemuseum

Seit den 80ern erfreuen sich Computerspiele immer größerer Beliebtheit. Mit neuen Errungen schaften wie zum Beispiel der WII-Fit hat das Klischee des pickligen Nerd ohne Freunde ausgedient. Doch bis dahin war es ein langer weg. Eben diesen zeigt das Computerspielmuseum. Hier befindet sich eine der umfangreichsten Samlungen der digitalen, interaktiven Unterhaltungskultur. Im Klartext heißt das über rund 16.000 originale Spieltitel, annähernd alle historischen Heimcomputer und Konsolensysteme die jemals in Europa verkauft wurden, sowie ca. 10000 Fachmagazine, Videos und sonstiges Material.
http://www.computerspielemuseum.de/

Hanfmuseum

Nicht nur für diejenigen die suspekte Long Papers mit sich tragen, Bob Marley hören und jede Frage pünktlich 10 Minuten nach dem diese gestellt wurde, beantworten ist Hanf eine vielversprechende Pflanze. The Body shop mit ihrer überaus erfolgreichen „Hemp“- Pflegeserie, Die (Wieder) -entdeckung von Hanf als interessantes Stoffmaterial verschiedenster Modeschöpfern- Hanf ist in aller Munde. Das Findet auch das Hanf Museum in Berlin und widmet der Pflanze ganze 250 qm, ihren Nutzungs- Möglichkeiten, der juristischen Seite hier bei uns und der Bedeutung des Hanfes in verschiedenen Kulturen der Welt von Jamaika bis Indien. Zudem gibt es ein Lesecafe, mit in dem auch häufig Ausstellungen stattfinden.
http://www.hanfmuseum.de/

Klingendes Museum

Anfassen, Reinblasen, Draufhauen, Ausprobieren, Hautnah erleben…Hier können Kinder und Jugendliche unter professioneller Anleitung spielerisch Klangwelten und das Reich der Musikinstrumente entdecken. Neben verschiedenen Workshops für alle Altersgruppen, angefangen vom Rhythmus und Percussionprogramm mit Sing- und Klatschspielen für die ganz Kleinen bis zur Erkundung von gleich vier Instrumentengruppen, nämlich Saiten-, Blechblas-, Holzblas- und Schlaginstrumente für die Größeren, lockt vor allem das Musikexploratorium des Klangkünstlers Michael Bradke. Hier wird gezeigt wie Töne und Klänge entstehen und wie sich die heutigen Instrumente aus den einfachsten Natur- Materialien nach und nach entwickelt haben.
klingendes Museum

MuseumunerhörterDingeMUSEUM DER UNERHÖRTEN DINGE

Das „Museum der Unerhörten Dinge“ ist eine bemerkenswert kreative Sammlung von künstlerischen, wissenschaftlichen und technischen Gegenständen aus Vergangenheit und Gegenwart. Im „Museum der Unerhörten Dinge“ werden Geschichten Gegenständen zugeordnet und umgekehrt. Naturhistorische Forschungen sind ebenso zu finden wie ein Brief von Sigmund Freud oder das Fell eines japanischen Bonsai- Hirsches.Insgesamt erinnert die Auswahl der Exponate an eine dieser verzwickten Multiple-choice Prüfungsbögen, an welcher so mancher bereits während seiner Schulzeit verzweifelte. Mit dem Unterschied das man sich im Museum der unerhörten Dinge für keine Antwort entscheiden muss, sondern einfach innehalten kann und sich auf die Legenden, die jedes Exponat umgeben, einlassen kann.

RAMONES MUSEUM BERLIN

Auf den ersten Blick kann man das Ramones Museum in der Krausnickstraße leicht mit einem typischem Berliner Wohnzimmer- Club verwechseln. Tatsächlich befinden sich hier aber mehr als 300 Exponate aus der 22-jährigen Bandgeschichte der New Yorker Punk-Band The Ramones. Zusätzlich finden hier regelmäßig Konzerte und Parties in gemütlich- familiärem Ambiente statt. Zusammen mit dem dazugehörigem Cafe Mania geht das Museum aber wohl eher als Hybrid zwischen Museum, Club, Cafe und bequemen Platz zum Abhängen durch.
Ramonesmuseum

STILLES MUSEUM

Das Projekt Raum der Stille ist Teil einer Versuchsreihe, die das Stille Museum in Zusammenarbeit mit Architekten und Geisteswissenschaftlern in Berlin, New York und Moskau plant. Die Gesamtstimmung im stillen Museum ergibt sich aus der eingesetzten Architektur, dem Licht, dem Klang und den eingefügten Möbeln und Kunstwerken. Ziel des russischen Malers, Wahlberliners und Gründer des stillen Museums Nikolai Makarov ist es Städte, Firmen und Privat Personen von der Notwendigkeit solcher Meditationsstätten zu überzeugen und für die Kunst eine neue soziale Aufgabe zu schaffen. Er vertritt die These, daß es an der Zeit sei, der bildenden Kunst eine ihrer ältesten Aufgaben zurückzugeben: den Betrachter zur Kontemplation einzuladen und mit dem geistigen Teil seiner selbst in Kontakt zubringen. Auch digitales Zeitalter und Urbanität ändern wohl kaum etwas an diesem Grundbedürfnis.
http://www.das-stille-museum.de/

WALDMUSEUM MIT WALDSCHULE

Entsetzte Erzieher berichten immer wieder von Großstadtkindern, dessen intensivster Bezug zur Natur das Fernsehen ist und die deshalb die lila Milka-Kuh als real bezeichnen und die schwarz weiß gefleckte als Fantasiegebilde. Gerade für diese ist das Waldmuseum mit dazugehöriger Waldschule gedacht. Im Waldmuseum wird den Kindern auf anschauliche Art und Weise der Lebensraum Wald, mit Tier- und Pflanzenwelt, erklärt. In Großdioramen erfahren die Kinder Wissenswertes über die Waldbewohner und die Vegetation, mit Tastboxen werden Fundstücke aus dem Wald genau untersucht. Auch ein Barfußpfad sowie verschiedenen Rätsel tragen zur Wissensvermittlung im Berliner Waldmuseum bei. In der Waldschule stehen unter waldpädagogischer Anleitung Erlebnisspiele und Wanderungen im Wald am Programm. Dabei sind die Kinder mit Bestimmungsbüchern, Becherlupen und Fernglas ausgerüstet und ganz nebenbei vertiefen sie die erworbenen Kenntnisse des Waldmuseums. Zusätzvernastaltungen wie Nachtwanderungen, Familienwaldtage, Wald-Jugendspiele, Ferienprogramme und Projekttage und Exkursionen ergänzen das Programm.
http://www.waldmuseum-waldschule.de/

Foto: E.I. Edutainment International, Catherine Gericke

Mehr über Cookies erfahren