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Roman „Gelbe Monster“: Clara Leinemann sinniert über Gewalt

In Clara Leinemanns Romandebüt „Gelbe Monster“ zerbricht eine Beziehung an toxischer Gewalt – verübt von einer jungen Frau
Text: Marie Ladstätter
Veröffentlicht am: 25.03.2026
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Debütschriftstellerin Clara Leinemann. Foto: Mak 

Mit Anfang 20 hatte Clara Leinemann (31) einen Zeitungsartikel in der Hand, in der von einem Schreibstudium die Rede war. Dadurch habe sie überhaupt erst erfahren, dass man das literarische Schaffen auch studieren kann. „Und da dachte ich, das passt doch viel besser zu mir.“ Prompt wechselte sie von Kunstgeschichte zu Literarischem Schreiben in Hildesheim.

Für ihren Debütroman „Gelbe Monster“ ist Leinemann jeden Tag um sieben Uhr aufgestanden, um pünktlich um acht in der Staatsbibliothek Unter den Linden zu sein. „In dem großen, orangenen Saal, in dem sich die Jura-Student:innen so krass konzentrieren“, sagt sie und lacht.

Während Clara Leinemann erzählt, wuschelt sie sich immer wieder den Pony zurecht. Sie spricht ruhig, formuliert feine Sätze mit nur ganz seltenen „Ähms“ dazwischen. Es ist nicht schwer zu glauben, dass sie, wie sie erzählt, gar nichts mit sich anzufangen wisse, wenn sie mal nicht schreibt. Ihren Durchbruch hatte Leinemann 2023 mit einem Kinder-Theaterstück: �…

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