Pantomime

Mime Festival im Acud

Dass die Pantomime nicht tot ist, will das Mime Festival im Acud beweisen

Foto: Promo

Als Mel Brooks ein halbes Jahrhundert nach der Einführung des Tonfilms mit „Silent Movie“ einen Stummfilm drehte, durfte nur einer ein Wort sagen: Marcel Marceau, der Pantomime. Das war 1976 und das leise Genre erlebte gerade eine kleine Renaissance; in der DDR schmückte sich das Deutsche Theater gar mit einem Pantominenensemble. Inzwischen ist es eher still um die Kunst der Körpersprache geworden, was ihr ja durchaus wesens­typisch ist. Doch tatsächlich gibt es nach wie vor eine vitale Szene an Pantomime- und physischem Theater. Daran will nun das Mime Festival mit einer internationalen Leistungsschau des Genres erinnern. Dabei sind unter anderem Stars der stillen Szene wie der Tscheche Radim Vizvary (Foto) und das deutsch-französische Duo Mimikry. Und die Mimenbühne Dresden zeigt, dass man Brechts „Die Kleinbürgerhochzeit“ auch ohne Worte spielen kann.

Acud Theater Fr 10.–Sa 18.3., Eintritt 15 €, www.pantomaniacs.de

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