Konzerte im August: Unsere Highlights

Juju
„Leute, seit fünf Jahr’n bin ich angepisst“ beginnt Jujus im April erschienener „CRASHOUT FREESTYLE“: Ihr lang ersehntes Comeback. Juju, die gemeinsam mit Rapperin Nura bis 2018 als Teil des Rap-Duos SXTN Musik veröffentlichte, war für mehrere Jahre abgetaucht gewesen. Die Berlinerin aus Neukölln scheint jetzt wieder Lust auf die Bühne zu haben. Am 7. August erscheint ihr zweites Solo-Album, die zugehörige Release-Party feiert sie in der Columbiahalle. Nur eine Woche später ist auch Henning May, mit dem sie 2019 den Sommer-Hit „Vermissen“ produzierte, mit seiner Band AnnenMayKantereit für ein Konzert in Berlin.
Columbiahalle Columbiadamm 13-21, Tempelhof, Fr 7.8., 20 Uhr, 59,90€, weitere Infos hier
Bonnie „Prince“ Billy
Will Oldham, geboren 1970 in Louisville, Kentucky, versuchte sich zunächst als Schauspieler, bevor er sein Studium abbrach und sich der Musik widmete. Ab 1993 veröffentlichte er als Palace Brothers und unter weiteren Namen. Seit 1998 tritt er als Bonnie „Prince“ Billy auf. Mit „I See a Darkness“ (1999), von Johnny Cash später gecovert, gelang ihm der Durchbruch. Er gilt als einer der wichtigsten Singer-Songwriter seiner Generation und prägende Stimme des Alternative Country. Im März 2026 erschien sein aktuelles Album „We Are Together Again“ (Domino). Im großen Sendesaal des rbb spielt er im August ein Konzert.
Großer Sendesaal des rbb Masurenallee 8–14, Westend, Di 11.8., 20 Uhr, VVK 44 €, mehr Infos hier
AnnenMayKantereit

Als Straßenmusiker in Köln gestartet, füllen AnnenMayKantereit inzwischen Stadien und große Open-Air-Bühnen. Dabei ist ihr Sound vergleichsweise zurückgenommen geblieben: sparsame Arrangements, eingängige Melodien und Henning Mays unverwechselbar raue Stimme tragen Songs über Beziehungen, Zweifel und alltägliche Beobachtungen. Stücke wie „Oft gefragt“, „Barfuß am Klavier“ oder „3 Tage am Meer“ wechseln zwischen leiser Melancholie und großen Refrains. Am 15. August beendet das Trio seine Reihe von drei ausverkauften Konzerten in der Wuhlheide. Den Abend eröffnet die Berliner Indie-Pop-Band Von Wegen Lisbeth.
Parkbühne Wuhlheide An der Wuhlheide, Oberschöneweide, Do 13.8. + Fr 14.8. + Sa 15.8., 19.30 Uhr, teilweise ausverkauft, Tickets im Wiederverkauf ab 79,95 €, weitere Infos hier
Antilopen Gang

Die Antilopen Gang verabschiedet sich mit ihrem bisher größten Solokonzert in die Bandpause. Die Open-Air-Show in der Zitadelle Spandau ist die letzte und einzige Chance, die PolitRapper Koljah, Panik Panzer und Danger Dan in nächster Zeit live zu erleben. „Es wird denkwürdig, es wird geschichtsträchtig, es wird legendär“, verkündete das Trio im Voraus. Welche Überraschungen sie sich für ihr großes Finale in der besonderen Kulisse der Renaissance-Festung überlegt haben, bleibt natürlich geheim.
Zitadelle Am Juliusturm 64, Spandau, Sa 15.8., 17 Uhr, ausverkauft, weitere Infos hier
Agnes Obel
Die 1980 bei Kopenhagen geborene Musikerin lebt seit 2006 in Berlin. Im August spielt sie hier ein Konzert in den Gärten der Welt in Marzahn: schon tagsüber wirken diese wie eine Filmkulisse – nachts aber fast wie ein Science-Fiction-Set: Japanische Wasserlandschaften, ein Irrgarten und klösterliche Kreuzgänge. Darüber schaukeln leere Gondeln. Kaum ein Ort passt besser zu Agnes Obel, schließlich macht sie die perfekte Sci-Fi-Musik. Mit ihrer prägnanten Stimme über dramatischen Streicherarrangements lieferte sie bereits den Soundtrack für Serien wie „Dark“ oder „Big Little Lies“. Musik, in der sich langsam ein wohliges Unbehagen ausbreitet. Dass selbst David Lynch eigene Remixe ihrer Stücke anfertigte, überrascht kaum: Seine surrealistischen Traumwelten scheinen mit Obels Liedern verwandt. Man hört Obels sanfte Stimme, glaubt ihr Versprechen und ahnt doch von der ersten Minute an: Das hier wird wahrscheinlich nicht gut ausgehen. Trotzdem kann man sich ihr nicht entziehen.
Gärten der Welt Nordeingang, Eisenacher Str. 99, Marzahn, Sa 15.8., 19.30 Uhr, ab 62,65 €, weitere Infos hier
Sarah Connor
Sarah Connor hat ihre Karriere mit englischsprachigem Soul-Pop begonnen, doch spätestens seit „Muttersprache“ gehört sie zu den erfolgreichsten Stimmen des deutschsprachigen Pop. 2025 erschien mit „Freigeistin“ ihr drittes deutschsprachiges Studioalbum, das direkt auf Platz eins der deutschen Charts einstieg. Auf ihrer „Wilde Nächte – Open Air“-Tour spielt Connor nun wieder in der Waldbühne, wo sie bereits 2022 und 2023 ausverkaufte Konzerte gab.
Waldbühne Glockenturmstr. 1, Westend, Sa 15.8., 19.30 Uhr, ab 69,90 €, weitere Infos hier
Deftones und Turnstile
Seit Ende der 1980er-Jahre verschieben Deftones die Grenzen des Metal. Schwere Gitarren und Chino Morenos Wechsel zwischen Flüstern und Schreien treffen auf atmosphärische Flächen und elektronische Passagen. 2025 veröffentlichte die Band mit „private music“ ihr zehntes Studioalbum. Voract ist die gehypte Hardcore-Punk-Band Turnstile aus Baltimore um Sänger Brendan Yates.
Parkbühne Wuhlheide An der Wuhlheide, Oberschöneweide, Di 18.8., 18 Uhr, 94,50€, weitere Infos hier
OMD

Mit mehr als 40 Millionen verkauften Tonträgern und einer Karriere, die schon seit mehr als 40 Jahren andauert, zählt die britische Gruppe Orchestral Manoeuvres in the Dark (OMD) zu den Pionieren und erfolgreichsten Stars des Synthpop. Ihr Mix aus experimenteller Elektronik und eingängigen Pop-Melodien prägte ein ganzes Genre. Wenn die unzähligen Welt-Hits durch die Zitadelle Spandau schallen, dürfte niemand still stehen bleiben, denn wild tanzen kann man zu den energetischen Live-Sets und fetten Sounds auf jeden Fall. Definitiv ein Highlight des vollgepackten Berliner Open-Air-Sommers.
Zitadelle Spandau Am Juliusturm 64, Spandau, Di 18.8., 19 Uhr, VVK 70 €, weitere Infos hier
ZAZ

Die Berliner:innen mussten sich lange gedulden. „Je veux d’l’amour, d’la joie, de la bonne humeur“ – mehr oder weniger textsicher, aber mit viel Inbrunst, dudelten die Deutschen im Sommer 2010 Zaz’ Hit „Je Veux“ („Ich will“) rauf und runter. Die Französin, damals frisch 30 geworden, sang von ihrem Wunsch nach Liebe, Freude und guter Laune. Inzwischen ist Zaz 46 und im August zum vierten Mal beim Citadel Music Festival in der Zitadelle Spandau dabei. Auf Tour ist sie mit ihrem neuen Album „Sains et Saufs“, was so viel wie „unversehrt“ bedeutet. Im Gegensatz zu ihrem erfolgreichen Akustik-Sound Anfang der 2010er-Jahre hat die jetzige Platte eine größere instrumentale Spannbreite. Songs mit elektronischen oder jazzigen Elementen weisen den Weg in eine diversere musikalische Zukunft der Französin. Lieder in klassischer Singer-SongwriterManier mit Akustikgitarre und Zaz’ tiefer, raspelnder – und gerade so nicht kratziger – Stimme sind aber weiterhin vertreten. Mit dem neuen Song „J’veux plus“ hat Zaz ihren erfolgreichsten Titel erneut genutzt und erweitert um „plus“, also „mehr“. So richtig in die Fußstapfen tritt er vom Hitpotenzial her nicht. Dafür passt er zum Stil der neuen Zaz. Ein Gefühl aufkommender Aufbruchsstimmung, dazu der Titel: Zaz will mehr. Was genau das bedeutet, sieht man dann beim Konzert in der Zitadelle.
Zitadelle Spandau Am Juliusturm 64, Spandau, Fr 21.8., 18.30 Uhr, VVK 70,90 €, weitere Infos hier
Kraftklub

Das fünfte Album der Indie-Formation stieg kurz vor Weihnachten des vergangenen Jahres direkt auf Platz 1 der deutschen Albumcharts ein. Der Titel „Sterben in Karl-Marx-Stadt“ klingt zunächst nach einer Bestandsaufnahme der Situation in Ostdeutschland – doch dieser Eindruck täuscht. Nach einer Reise nach Mexiko zeigten sich die Musiker um Felix Kummer von den Feierlichkeiten zum Día de los Muertos derart beeindruckt, dass sie ein ähnlich farbenfrohes Album schreiben wollten. Dafür kombinierten sie die vertrauten Zutaten aus Indie, Hip-Hop und elektronischen Klängen und holten sich prominente Unterstützung von Domiziana, Faber, Deichkind und Nina Chuba. Kraftklub erfinden das Rad zwar nicht neu, bleiben ihrem Erfolgsrezept aber treu – mit entsprechendem Erfolg: Das Konzert ist bereits ausverkauft. Ebenso die Zusatzshow am Freitag.
Parkbühne Wuhlheide An der Wuhlheide, Oberschöneweide, Fr 21.8.+Sa 22.8., 19 Uhr, ausverkauft, weitere Infos hier
TFELD-Festival

Ein neues Festival hat es sich in diesem Sommer zur Aufgabe gemacht, die beiden großen Berliner Musikrichtungen zu vereinen. Statt sich für eine Szene zu entscheiden, bringt das TFELD Festival beide zusammen: Hip-Hop und elektronische Musik teilen sich gleichberechtigt ein Festivalgelände. Unter dem Motto „Das ist Berlin“ soll sich der Flughafen Tempelhof am 22. August in eine Momentaufnahme der aktuellen Musikkultur der Stadt verwandeln. Auf vier Bühnen treffen ausschließlich Berliner Acts aufeinander, darunter Größen am DJ-Pult wie Paul Kalkbrenner und Ellen Allien, der Kreuzberger Rapper Pashanim, der mit Hits wie „Airwaves“ zum Star an der Schnittstelle von Cloud- und Berliner Straßenrap geworden ist, der deutsch-kurdische Rapper AK Ausserkontrolle oder Southstar, der mit seinen Hyperpop- und Trap-Beats die neue Berliner Techno-Welle verkörpert. Drumherum warten ein Basketball-Court, ein Flohmarkt und diverse Kunstinstallationen. Nach dem Open Air geht es im Hangar mit einer gemeinsam mit Watergate kuratierten Aftershow bis in den Morgen weiter.
TFELD Festival Flughafen Tempelhof, Platz der Luftbrücke 5, Tempelhof, Sa 22.8., 13–22 Uhr + Aftershow bis 6 Uhr, Tickets ab 69€, weitere Infos hier
Poliça

„I don’t waste my time on wishes and hopes, I do what I can till I can’t no more“: Poliça haben keine Zeit zu verlieren, keine Lust, mit dem Schicksal zu hadern. Die Synth-Indie-Rocker aus Minneapolis wollen alles machen, was geht, bevor nichts mehr geht. Eine Stimmung, die der Entstehungsgeschichte ihres mittlerweile siebten Albums „Dreams Go“ geschuldet sein dürfte. Denn Bassist und Gründungsmitglied Chris Dierden ist darauf zum letzten Mal zu hören. Glioblastome, bösartige Tumore im Gehirn, nahmen ihm die Fähigkeit, sein Instrument zu spielen, die Aufnahmen entstanden im Wissen um seine Krankheit. Für die Tour zum Album rekrutierte die Band mit Alex Nutter einen Ersatz, mit dem sich Poliça live neu erfinden wollen. Der Abschied ist auch ein Anfang. Nach ihrem Debütalbum „Give You the Ghost“ wurden Poliça von der Kritik mit Lob überhäuft; einer der berühmtesten Fans war Bon-Iver-Frontmann Justin Vernon, der die Gruppe sogar als „beste Band, die ich je gehört habe“ bezeichnete. Und tatsächlich hört man den Einfluss, auf „22, A Million“ erinnert Vernons elektronisch verwaschener Gesang des Öfteren an den unverkennbaren Stil von Poliça-Frontfrau Channy Leaneagh. Auf „Dreams Go“ sind die Songs langsamer, vertrackter, weniger getrieben als frühere Tracks. Den Emotionen und Leaneaghs Vocals wird viel Raum gegeben, eine andächtige Atmosphäre, die sich live noch besser durchsetzen dürfte als auf dem Album, interpretiert vom neuen Line-up. „Revival or return“ – so oder so, Poliça sind hier, um zu bleiben.
Peter Edel Berliner Allee 125, Weißensee, Di 25.8., 20 Uhr, VVK 28,72 €, weitere Infos hier
BHZ

Vom Winterfeldtplatz auf die großen Bühnen: BHZ haben sich mit melancholischen Beats, eingängigen Hooks und Geschichten über Freundschaft, Berliner Nächte und das Aufwachsen in Schöneberg zu einer der bekanntesten Rapcrews der Stadt entwickelt. Nach ihrer Rückkehr auf die Festivalbühnen im Sommer 2025 folgt nun der nächste Schritt. Im Rahmen des Citadel Music Festivals spielt die Crew erstmals ein eigenes Berliner Open-Air-Konzert. Dabei dürfte neben der rauen Energie ihrer Liveshows auch der Zusammenhalt im Mittelpunkt stehen, der BHZ nach dem Tod ihres Freundes und Mitglieds Pablo enger verbunden hat.
Zitadelle Am Juliusturm 64, Spandau, Do 27.8., 18.30 Uhr, weitere Infos und Tickets hier
Trailerpark
Nach dem vermeintlichen Abschied sind Trailerpark wieder da. 2022 hatte das Berliner Rapkollektiv seine Laufbahn mit einer Reihe von Abschiedskonzerten beendet, drei Jahre später meldeten sich Basti, Sudden und Timi Hendrix gemeinsam mit SDP und der Single „Totgeglaubte leben länger“ zurück. Nun folgt das Live-Comeback: Im Rahmen des Citadel Music Festivals bringen Trailerpark ihren provokanten Mix aus Deutschrap, schwarzem Humor und Rap-Rock in die Zitadelle Spandau. Welche Freund und Wegbegleiter bei „Trailerpark & Friends“ mit auf der Bühne stehen, bleibt vorerst offen. Der erste Termin war so schnell ausverkauft, dass eine ebenfalls bereits ausverkaufte Zusatzshow angesetzt wurde.
Zitadelle Spandau Am Juliusturm 64, Spandau, Fr 28.8.+ Sa 29.8., 19 Uhr, weitere Infos hier
Pop-Kultur-Festival
Sieben Tage lang taucht das Pop-Kultur Festival tief in die Kreativität der Stadt ein: In allen Facetten soll erforscht werden, wie Kunst entsteht, verbreitet und gelebt wird. Mit Live-Shows, DJ-Sets, avantgardistischen Musikformaten, Talks, Workshops und Networking in drei individuellen Haupt-Locations und diversen Nebenaustragungsorten versteht es sich als Plattform für Ideen, Experimente und Begegnungen. Das Silent Green Kulturquartier, der Festsaal Kreuzberg und die Kulturbrauerei sind so vielfältig wie das Programm. Musikalisch könnt ihr euch auf die trommelnde Berliner Indie-Ikone Chris Imler, die unheimlich stylische Kölner Punkband Grenzkontrolle, die Münchener Indie-Durchstarterin Nalan, die experimentierfreudigen oberbayerischen Dauerbrenner The Notwist, die Hamburger Avant-Popperin Sophia Kennedy, die südafrikanische TrapQueen Money Badoo und die aus Neu-Delhi stammende Klangkünstlerin Sijya freuen.
Pop-Kultur Festival Verschiedene Orte, Mo 24.8.–So 30.8., für die einzelnen Veranstaltungen gibt es unterschiedliche Ticketkategorien: weitere Infos und Tickets hier
Klassentreffen

Das Klassentreffen Festival holt alte Hip-Hop-Hasen aus der Rap-Rente. Wenn am 29. und 30. August PlayStation-Beats und Punchlines über den Berliner Beton fliegen, dürfte sich der Zentrale Festplatz anfühlen wie ein Schulhof in den frühen 2000ern. Mit dabei sind die Berliner HipHop-Großmeister Sido und Kool Savas, Max Herre und Joy Denalane, Eko Fresh, Massive Töne, Curse und viele weitere Lieblingsstars von Früher. Eine schöne nostalgische Reunion, so viel steht fest!
Zentraler Festplatz Zentraler Festplatz, Wedding, Sa 29.8.+So 30.8., VVK 197€, weitere Infos hier
Elle & L’s Festival

Hip-Hop, R&B, Afrobeats, Amapiano, Drum’n’Bass, Latin und Pop: Das ELLE & L’s feiert mit einem vielfältigen Programm Premiere in Berlin. An zwei Tagen präsentiert es in der Columbiahalle und im Columbia Theater spannende Künstlerinnen verschiedener Genres. Das erste internationale Female Multi-Genre-Festival versteht sich als Ort für musikalische Entdeckungen, Austausch und Begegnungen. Mit Auftritten von Newcomerinnen und etablierten Headlinerinnen schafft es Sichtbarkeit für weibliche Perspektiven in der Musikszene. Ein Highlight ist die südafrikanische Rapperin Yugen Blakrok, die mit ihrem Hit „Opps“ auf dem legendären, von Kendrick Lamar produzierten Soundtrack von „Black Panther“ vertreten ist. Außerdem dabei: Die sudanesische Soul-Musikerin Gaidaa, die sich schon auf dem Montreux Jazz Festival warmgespielt hat. Viele weitere spannende Acts stehen im Programm und es sollen auch noch neue Headliner angekündigt werden. Neben den Shows auf zwei Indoor-Stages und einer Outdoor-Bühne gehören Foodtrucks und Female-Founded Brands zum Konzept.