The Infinite Now: 30-stündiges Programm im Kraftwerk Berlin

Man darf essen, schlafen, sich ausruhen – The Infinite Now geht schließlich an die Grenzen. 30 Stunden währt die erste formelle Zusammenarbeit zwischen dem Berlin Atonal Festival und Unsound, dem Atonal-Pendant aus Krakau. Das ununterbrochene Musikprogramm, eine Mischung aus Avantgarde, Techno, Electronica und weiteren experimentellen Spielformen, erklingt im spektakulären Innenraum des Kraftwerk Berlin. Drei Prelude-Konzerte in der Vorwoche stimmen auf das Hauptevent ein: Am 10. Mai spielt Oneohtrix Point Never, am 12. Mai präsentiert die Neoklassik-Pianistin Hania Rani ihr elektronisches Alter Ego Chilling Bambino und am 14. Mai führt das Sinfonietta Cracovia Gavin Bryars‘ Klassiker „The Sinking of the Titanic“ sowie „Jesus‘ Blood Never Failed Me Yet“ auf, ergänzt durch „Pure Voices“ von Aleksandra Słyż.
Am 16. Mai startet das 30-stündige Hauptprogramm und läuft ohne Unterbrechung bis Mitternacht des 17. Mai. Über 20 Künstler gestalten diese Marathon-Erfahrung: die legendäre japanische Improvisationsgruppe Marginal Consort, Theaterregisseur Romeo Castellucci mit Scott Gibbons (Uraufführung „To Carthage then I came“), Experimentalpionier Keiji Haino, Detroit-Techno-Visionär Terrence Dixon mit seinem neuen Projekt A Cosmic Display Of Beauty, Actress, Brìghde Chaimbeul, Joanne Robertson, das Quartett 2k88 mit Lauren Duffus, Rainy Miller & Bianca Scout, Fagottistin Joy Guidry, Produzentin Marta Salogni, Paul Jebanasam, Shane Parish sowie Raphael Rogiński.
Keine Sorge, wer trotz der Aufforderung zum Ausruhen und Schlafen doch kurz nach Hause muss, darf wiederkommen. Die Tickets ermöglichen den Wiedereintritt während der gesamten 30 Stunden.