Kultur

Neues aus der Kunstwelt

Unter der Überschrift „FATA MORGANA Love+Sex+Dreams: Emotionen = Kunst“ nähern sich Walter Gramming, Gerhard Haug, Rolf Hemmerich und Anita Staud
kunstvoll dem Thema „Rotlichtmilieu“ an. Die Eröffnung der
Gemeinschaftsausstellung in den LSD-Schaufenstern im umstrittenen
Sexkaufhaus in der Potsdamer Straße, Ecke Kurfürstenstraße, am So
1.11., 12 Uhr. Bis zum 22.11. kann man darüber streiten, ob das
Sexkaufhaus die Künstler ver­einnahmt hat, oder ob die Kunst sich gegen
das käufliche Gewerbe durchsetzt.
www.kunstimquartier.info/

Den mit 5000 Euro dotierten 1. Preis des Licher Fotopreises hat Michael Schölzel aus Berlin für sein Foto Badeschiff Berlin gewonnen. Das Foto vom Wasser im Wasser entstand im Juli 2008 im Arena Badeschiff.

Berliner Mauer 1987, Foto: Peter Homann

Foto: Peter Homann, 1987 – Ausstellungseröffnung am 8. November im um 18 Uhr im Lagari

Die Mauer, die Wende, die Bilder (1978–1990) ist Titel der retrospektiven Ausstellung von Peter Homann,
der seinen speziellen Gang als Fotograf durch die Berliner Geschichte
gemacht hat. Er war nicht nur bei kulturellen Ereignissen dabei, er war
auch Dokumentarist politischer Ereignisse, die ihn bis heute
beschäftigen. Lagari, Pflügerstraße 19, Neukölln, ab 9. November, tgl. ab 11 Uhr. Ausstellungseröffnung am Sonntag, 8. November um 18 Uhr.


Wie begreift sich Kritik in Literatur, Kunst und Medien heute? Welchen Veränderungen unterliegt sie in Zeiten neuer Medien und digitaler Vernetzung? Das diskutieren u.a. Diedrich Diederichsen, Ingeborg Harms, Nikolaus Kuhnert und Burghart Schmidt  im Rahmen des Internationalen Forums Designkritik am Di 10.11., 19 Uhr, in der Akademie der Künste, Pariser Platz 4, Mitte.

Im Rahmen einer Arbeit für die Deutschen Werkstätten hat Birgit Ramsauer in Innenausbauten der DWH in Berlin und Dresden in deren Ausbauten performt. Sie interessiert ein persönlicher Blick auf eine monumentale Architektur. Diese Monumentalität in der Selbstdarstellung und in der Ausführung versucht sie zu brechen durch eine Konfrontation mit verschränkten und/oder verzwickten Körperpositionen und damit die Ebene der Emotionalität in den architekturalen Raum einzubringen. Diese persönliche Ebene des Nutzers ist für sie auch mit einem Augen­zwinkern verbunden. Da steht sie in der Tradition des Fluxus, der in ihrer zweiten Heimatstadt New York ja sehr präsent ist. Ihre Performance zur Eröffnung in der Galerie Open, Legiendamm 18-20, Kreuzberg, Do 29.10.,
19-21 Uhr, wird sich mit Ton und Bild im Galerieraum mit verborgenem Treppenaufgang und Galeriegang bewegen.

Klaus Biesenbach, Gründungsdirektor des Berliner KW Institute for Con­tem­porary Art und der berlin biennale, ist zum Direktor der New Yorker Kunsthalle P.S.1 berufen worden. Der 43-jährige Klaus Biesenbach wird in dieser neuen Rolle ein „Chief Curator at Large“ im MoMA.  Seit 2006 war er leitender Kurator der neu gegründeten Abteilung für Medienkunst des MoMA, die in diesem Jahr um die Performancekunst erweitert wurde.

Vom 7.-29.11., Di-So 12-19 Uhr, findet Berlins einzige juryfreie Kunst- und Verkaufsausstellung Querschnitt zum 22. Mal statt. 24 Tage lang macht Querformat-b, der Verein für Kunst und Kultur, die ehemalige Rosegger-Grundschule, Bergmannstraße 28, Kreuzberg, zu einem Kunstzentrum. Auf 500 Quadratmetern stellen 600 Künst­ler Malerei, Skulptur, Grafik, Multimedia, Installationen, Objekte und Fotografie aus.
Eröffnung: Fr 6.11.,18 Uhr.

Foto: Peter Homann

Mehr über Cookies erfahren