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Architektur

Otto Bartning in der Akademie der Künste

In großem Maßstab: Otto Bartning, ein Zeitgenosse von Walter Gropius, gilt als Architekt einer sozialen Moderne. Die AdK würdigt ihn nun

Otto Bartning Sternkirche, Modell, Innenansicht, 1922 Fotograf unbekannt © Otto-Bartning-Archiv TU Darmstadt

Der Architekt Otto Bartning (1883-1959) hat in Berlin unter anderem ab 1929 die Siemensstadt mitgeplant und allein dadurch seine visionären Qualitäten als sozialer Wohnungsbauer bewiesen. Später hat er die Interbau (1957) koordiniert und damit dem Hansaviertel sein heutiges, modernes Gesicht gegeben. Bekannt wurde er aber auch durch seine wegweisenden Kirchenbauten (Abb.: seine Stahlkirche von 1928), in Berlin zum Beispiel die Gustav-Adolf-Kirche in Charlottenburg. In einer großen Retrospektive in der Akademie der Künste, deren Gründungsmitglied er war, sind jetzt viele Modelle, Zeichnungen und Fotografien seiner Arbeiten zu sehen. Sein Œuvre wird damit erstmals ganz klar in eine Reihe mit dem von Walter Gropius oder Hans Scharoun gerückt.

Otto Bartning Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, Tiergarten, Mi–So 11–19, Di 11–20 Uhr, 30.3–18.6, 6/ erm. 4 €, unter 18 und Di ab 15 Uhr sowie bei der Eröffnung am Do 30.3. ab 19 Uhr Eintritt frei

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