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„Pasolini Roma“ im Martin-Gropius-Bau

Accatone

Rom war ihm nicht bloß Setting, sondern höchste Sinnlichkeit – Hassliebe, für die er eine bahnbrechende Bildsprache schuf. Zwar dichtete er heimatverbunden, aber Pier Paolo Pasolini fand nicht zuletzt in seinen Filmen („Teorema“, 1968) polarisierend scharfe Bilder, die nicht dazu gemacht waren, italienische Dehors zu wahren. Nicht erst nach seiner mysteriösen Ermordung vor fast 40 Jahren bei Ostia gibt der Kultkünstler Rätsel auf. Die groß angelegte Schau „Pasolini Roma“ führt multimedial Kunst, Literatur, Architektur, Film und Vita zusammen, um in chronologischen Sektionen eine Annäherung an Pasolini und sein Gesamtkunstwerk zu versuchen.

Pasolini Roma, Martin-Gropius-Bau, Niederkirchnerstraße 7, Kreuzberg, ?Mi–Mo 10–19 Uhr, 11.9.14–5.1.15

Filmische Retrospektive, Kino Arsenal, 13.9. – 14.10.2014, www.arsenal-berlin.de

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