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Plus1 – Refugees welcome!

Plus1 – Refugees welcome!

Unter dem Label „Plus1 – Refugees welcome!“ haben sich Berliner Konzertveranstalter, Clubs und Künstler zusammengeschlossen, um Solidarität mit Flüchtlingen zu zeigen, und um konkrete Hilfe zu leisten. Ab sofort sammelt die Initiative im Nachtleben der Hauptstadt Spenden ein, um damit bereits bestehende Hilfsprojekte für Flüchtlinge zu unterstützen.

Was ist die Idee?
Wer bei Konzerten, Clubabenden oder Partys auf der sogenannten Gästeliste steht, muss eigentlich keinen Eintritt bezahlen. Genau diese privilegierten Menschen sollen künftig mindestens einen Solidaritäts-Euro beisteuern, der Flüchtlingsprojekten zugute kommt: statt null Euro Eintritt also mind. ein Euro für Geflüchtete! Das bekannte „+1“ auf der Gästeliste bekommt damit eine neue Bedeutung. Um das Geld einzusammeln, werden Spendenbüchsen am Einlass aufgestellt, die natürlich auch für zahlende Gäste offen stehen.

Wer steht hinter der Initiative?
„Plus1 – Refugees welcome“ ist ein Zusammenschluss engagierter Menschen aus dem Berliner Kulturleben, die mithelfen wollen, Geflüchteten ein menschenwürdiges Dasein zu ermöglichen. Sie kümmern sich darum, die Spenden einzutreiben, und auch darum, dass sie wirklich den Flüchtlingen zugute kommen.
Zu den Unterstützer_innen der Initiative zählen bislang neben zahlreichen Veranstalter_innen und Clubs auch viele namhafte Künstler_innen und Bands (s.u.).

Wohin geht das Geld?
Die Gelder fließen an drei bereits bestehende Hilfsprojekte, die seit langem auf verschiedenen Ebenen in der Flüchtlingshilfe tätig sind:
        ?  Die Initiative „Moabit hilft“, die sich u.a. um die Unterstützung und Erstversorgung von Flüchtlingen vor dem Landesamt für Gesundheit und Soziales kümmert
        ?  Den Flüchtlingsrat Berlin, der seit Jahrzehnten antirassistische Lobbyarbeit für Menschen ohne Lobby betreibt
        ?  Das Hilfsprojekt „Sea Watch“, das in Seenot geratene Flüchtlinge im Mittelmeer vor dem Tod rettet
Das Prinzip „Gästeliste zahlt für Flüchtlinge“ soll sich als dauerhafte Einrichtung im Berliner Nachtleben etablieren. Damit soll die wichtige Arbeit der Hilfsprojekte langfristig unterstützt werden.

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