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Performance

„Projecting (Space)“ in den Reinbeckhallen

Space is the place: Meg Stuart trifft neugierige Aliens

Foto: Laura van Severen

Zum Spielzeitauftakt stellt die Choreografin Meg Stuart einige prinzipielle Fragen. Sie betrachtet mit ihrer Arbeit „Projecting (Space)“ Menschen und Gesellschaften der Gegenwart mit den Augen von Aliens. Schwer zu sagen, was in dieser Perspektive fremder, bizarrer und erschreckender ist, wir oder unsere Besucher aus einer anderen Welt. Die Versuchsanordnung: Man stelle sich einen Nomadenstamm vor, der aus der Zukunft in unsere heutige Zeit reist, um sein Wissen zu teilen – die Geschichten, Lieder und Tänze, seine Formen des Zusammenlebens, der Arbeitsteilung, der Fürsorge und der Rituale.

Für die fremden Welten und den fremden Blick auf die uns vertraute Welt verlassen die Choreografin und ihre Tänzer der Compagnie ­Damaged Goods den geschlossenen Schutzraum der Bühne und besiedeln rauere Räume. Nach der Uraufführung bei der Ruhrtriennale kommt die HAU-Koproduktion jetzt nach Berlin in die an der Spree liegenden Reinbeckhallen in Oberschöneweide. „Dort entfalten sich kollektive Praktiken der Begegnung und der Kreation“, verspricht die Chreografin.

Reinbeckhallen/HAU Reinbeckstr. 17, Oberschöneweide, Mi 26.9., Fr 28. – So 30.9., Di 2., Mi 3., Fr 5. – So 7.10., 19 Uhr, Eintritt 27,50, erm. 11 €

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