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Radfahrer verteilen Knöllchen

Radfahrer verteilen Knöllchen
Foto: Clevere Städte

Nur mal schnell etwas abladen beziehungsweise einkaufen: Aus der Perspektive von Autofahrern scheinen Fahrradwege oder –streifen für den kurzen Halt – der dann aber gerne auch mal etwas länger dauert – bestens geeignet. Polizisten in Streifenwagen ignorieren diese Falschparker meistens. Und auch der Autoverkehr macht für gewöhnlich nicht viel Ärger.: Hauptsache die eigenen Fahrspuren bleiben frei. Für Fahrradfahrer allerdings nicht nur extrem störend, sondern auch höchst gefährlich. Ihr Einfädeln in den Autoverkehr birgt das stete Risiko, nicht wahr genommen zu werden.

Gut nachvollziehbar, dass unter anderem die Berliner Initiative „Clevere Städte“ zum „Ersten Internationalen Falschparker-Tag“ geladen hatte. Lanciert wurde dabei nicht nur die Petition, das Falschparken teurer zu machen. In einer fantasievollen Aktion wurden auf falsch parkendeAutos mit Sprühsahne auch Verkehrsmarkierungen für Fahrradstreifen gesprüht. Außerdem gab’s jede Menge hellgrüne Knöllchen unter die Scheibenwischer geklemmt. Die sind bei genauerem Hinsehen zwar nicht amtlich, jagen den Autobesitzern auf den ersten Blick wegen ihrer Ähnlichkeit mit dem offiziellen Papier dennoch einen gehörigen Schreck ein. Wobei die ermahnten Fahrer gleichermaßen auf ihre konkreten Parkfehler hingewiesen als auch dazu angehalten werden, künftig mehr Rücksicht auf andere zu nehmen. Und weil die Falschparkerei  mit einem Mahntag noch nicht aus der Welt geschaffen werden kann, gibt’s die Knöllchen zur weiteren Verwendung nun zum Runterladen.

Hier geht es zum Knöllchen, das Sie als Radfahrer an Falschparker verteilen können. Runterladen, ausdrucken, fertig!

Weitere Informationen unter: www.clevere-staedte.de

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