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Erinnerungskultur

Rosa-Parks-Haus im Wedding

Wiederbelebt: Im Wedding steht jetzt das Haus, in dem einst Rosa Parks lebte – ein Coup des Künstlers Ryan Mendoza

Vergangenen Sommer vegetierte es noch in einem Viertel von Detroit vor sich hin, dieses Denkmal der US-Geschichte. In diesem Frühling wird es zur Pilgerstätte im Wedding. Eine surreale Auferstehung, die dem Haus widerfährt, in dem einst Rosa Parks lebte – jene Ikone der Bürgerrechtsbewegung, die in den 50ern ihren Bussitzplatz nicht für einen Weißen freimachen wollte. Der Künstler Ryan Mendoza, ein Amerikaner in Berlin, hat es abgebaut, verschifft und im Garten seines Ateliers wiedererrichtet. Die Filmdoku „The  White House Documentary“ von Fabia Mendoza zeichnet die Stationen nach. Ein Reenactment gegen historische Demenz. Das Relikt sollte abgerissen worden. Jetzt kann man’s besuchen.

Rosa-Parks-Haus + DOKU Sa, 8.4. 14–17+20–22 Uhr, So, 9.4. 16–22 Uhr, Wriezener Str. 18, Wedding; Sa, 8.4.18 Uhr: „White House Documentary“, Babylon, Rosa-Luxemburg-Straße, Mitte

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