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„Ruf der Wildnis“ im HAU

rufderwildnisDer sehr geschätzte lettische Regisseur Alvis Hermanis hat Jack Londons Abenteuerroman „Ruf der Wildnis“ aus den Eiswüsten Alaskas vom Beginn des vergangenen Jahrhunderts in die heutige Zivilisation versetzt. In Hermanis‘ Inszenierung erzählen sechs Menschen, die alle mit einem Hund leben, die Geschichte von Buck, dem Schlittenhund, der unter extremen Bedingungen ums Überleben kämpft. „Es ist natürlich sehr schmeichelhaft zu glauben, dass wir menschliche Wesen kultivierte Kreaturen sind“, sagt Hermanis über sein Motiv, sich mit Londons Roman auseinanderzusetzen. „Aber wenn man sich der Realität stellt, so sind wir in erster Linie Tiere. Wir sind Teil der Natur. Und es ist ein tödlicher Fehler, dass unsere Zivilisation diesen Fakt ignoriert. Die Natur kann sehr gut ohne uns leben. Aber wir nicht ohne sie.“ Jetzt kommt die Produktion der Münchner Kammerspiele ins HAU 1.

Text: PL

Foto: Monika Pormale

Ruf der Wildnis HAU 1, Do 12. + Fr 13.5., 19.30 Uhr, Karten-Tel. 25 90 04 27

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