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Sacrower See: Marmor-Karpfen

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Sacrowsee Foto: Maximilian Hasse

In dem Mitte der 80er-Jahre von DDR-Grenztruppen schwer bewachten See – seinerzeit lag die Grenze nach West-Berlin mitten im Sacrower See – wurden Marmorkarpfen ausgesetzt, Angeln oder Bootsfahren ist genehmigungspflichtig.

Die wenigen größeren ­Badestellen sind sandig, der Weg ins Wasser ist lange flach. Um den Sacrower See führt ein acht Kilometer langer Wanderweg. Wer dabei einen stillen Platz zum Baden sucht, wird ihn finden. Ganz sicher.

Text: Mina Sheykohleslami

Anreise mit Bus & Bahn: RE 1 bis Potsdam, Bus 639 bis Seepromenade; mit dem Auto: Richtung Spandau über die B 2 (bis Heerstraße), dann links weiter auf der B 2 bis Groß Glienicke

Zum Einkehren: Restaurant Landleben Potsdam, Seepromenade 99, Groß Glienicke: Restaurant/Biergarten/Hotel im einstigen Stasi-Erholungsheim mit betont saisonalem und regionalem ­Kü­chen­konzept; Rittersaal zu Sacrow, Weinmeisterweg 1, der von Defa-Handwerkern ­gestaltet wurde.

In der Nähe: Heilandskirche am Port von Sacrow südlich vom Sacrower See: Bildungsbürgern wegen seines bezaubernden Standorts an einer Havel-Landzunge und seines frei stehenden Glockenturms vertraut, Filmfreunden eher durch „Keinohrhasen“, weil Nora Tschirners Liebesgeständnis an Til Schweiger just dort am Lärm der vorbeifahrenden Schiffe scheitert

Auch interessant Institut für Binnenfischerei, Im Königswald 2, Potsdam, im Nordwesten des Sees

Badestellen am Nordufer: beim Restaurant Landleben Potsdam, am Südufer: in Potsdam, Ortsteil Sacrow

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