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Skaten im Stattbad Wedding

stattbad_weddingSkateboarding war einst Teil einer Subkultur, in der rebellische Teenager die Straßen eroberten und dabei urbane Kunst erschafften. Diesen Geist wollen die Macher von „Rampenlicht“ wieder aufleben lassen. Mit Enthusiasmus und Idealismus haben sich das Berliner Künstlerkollektiv 3ECK, alle Studenten und Skater daran gemacht, der Realität ihre ganz persönliche Utopie gegenüberzustellen. Im Zentrum der Ausstellung steht eine dreieckige Skateboardrampe, die im leeren Schwimmbecken des Stattbads Platz findet. Das bedeutet auch eine Rückkehr zu den Anfängen der Skatekultur, die ihren Ursprungsort in ebensolchen trockengelegten Pools hatte. Die begehbare Rampe bauen die Skater selbst auf, die Fortschritte des Projekts können dabei stets im Internet mitverfolgt werden. Neben der Rampe sind Kunstwerke des Kollektivs zu sehen, in denen sich die Mitglieder der verschiedensten Medien bedienen, um ihren Gedanken Ausdruck zu verleihen. Da sie ihre künstlerische Unabhängigkeit wahren wollen, finanzieren die Beteiligten die Ausstellung komplett aus eigener Tasche.

Text: ijb

Foto: Stattbad Wedding

Rampenlicht Stattbad Wedding, Gerichtstraße 65, Wedding, 21.1.–25.2., Eintritt 3?Ђ, Vernissage am 21.1., 17–22 Uhr, Eintritt 4?Ђ, www.stattbad.net und www.rampenlicht-berlin.tumblr.com

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