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Städtetrip. So wird der Besuch in der Hauptstadt erschwinglich

Ein Blick in die statistischen Kennwerte rund ums Thema Städtetourismus zeigt: Die beliebteste deutsche Stadt bei ausländischen Gästen ist Berlin. Dort warten 814 Beherbergungsbetriebe auf Gäste aus aller Herren Länder. Gezählt wurden 30,25 Millionen Übernachtungen. Da bei einem Städtetrip meist eine Attraktion die nächste jagt, kann ein Ausflug in die Hauptstadt mitunter ganz schön teuer werden. An welchen Stellen es Sparpotential gibt, verrät dieser Beitrag.

Spartipps für die Wahl der Unterkunft

Wer sich in jungen Jahren aufmacht ins Abenteuer Berlin, der wird vermutlich in Jugendherbergen oder Hostels residieren. Der Vorteil: Diese Unterkünfte sind preisgünstig und man trifft schnell auf gleichaltrige Gleichgesinnte. Wer auf das Gemeinschaftsbad auf dem Gang verzichten möchte, dem raten Reiseexperten:

  • Wer die Reisezeit frei wählen kann, sollte nicht nach Berlin fahren, wenn große Messen dort stattfinden, denn gerade dann schnellen die Preise für eine Übernachtung in schwindelerregende Höhen.
  • Darüber hinaus gilt: Wer rechtzeitig plant, der fährt gerade beim Städtetrip häufig günstiger, denn günstige Restbestände an Zimmern sind gerade in Berlin rar.
  • Wer in der Kombination „Unterkunft + Anreise“ sparen möchte, der fährt mit Komplettangeboten am besten. Dabei offerieren Reiseanbieter nicht nur günstige Unterkünfte, sondern häufig auch Transferkosten oder vergünstigte Fahrpreise im öffentlichen Verkehrsnetz.

So wird die Anreise erschwinglich

Abbildung 1: In Berlin bewegen sich die meisten Menschen mit der Bus, Bahn und U-Bahn fort. Das Verkehrsnetz ist entsprechend gut ausgebaut. Foto: pixabay.com © 3093594 (CC0 Public Domain)

Welches Verkehrsmittel die richtige Wahl ist, um nach Berlin zu kommen, ist letztlich sicherlich auch abhängig davon, wo die Reise angetreten wird. Grundsätzlich möglich sind Flugzeug, Bus und Bahn und natürlich auch die Anreise mit dem eigenen Auto. Und für jede einzelne Transportvariante gibt es nun die entsprechenden Tipps:

  • Wer mit dem Flugzeug anreisen möchte, will meist Zeit für eine lange Anreise sparen. Die besten Schnäppchen gibt es für Frühbucher. Zudem wird belohnt, wer flexibel ist beim Tag der Anreise und, wer sich nicht auf eine bestimmte Fluggesellschaft festgelegt hat.
  • Wer auf eine Anreise via Bahn setzt, der hat in Berlin gute Karten, denn natürlich wird die Hauptstadt häufig angefahren. Zudem ist es ratsam, auf Bahn-Spezial-Angebote zu achten. Tipp: Wer zunächst den regulären Preis recherchiert, kann schnell sehen, ob ein Spezial-Angebot auch wirklich eine Ersparnis darstellt.
  • Bei der Anfahrt mit dem Pkw gilt: Die Parkplatzsituation in Berlin sieht nicht gerade rosig aus bzw. kostet für Langzeitparker richtig Geld. Wer also mit dem Pkw anreist, sollte spätestens beim Sightseeing auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen. Wer nicht alleine anreisen will, findet vielleicht bei der Mitfahrzentrale Begleitung.

Für die Fahrt während des mehrtägigen Städtetrips gilt: Mehrtageskarten sind häufig günstiger als Einzelfahrkarten.

Shopping und Sightseeing. So kann gespart werden

Abbildung 2: Das Bundeskanzleramt in Berlin steht ebenso auf der Liste der Sehenswürdigkeiten wie … Foto: pixabay.com © LoboStudioHamburg (CC0 Public Domain)

Beim Sightseeing steht jeder vor der Wahl, Berlin auf eigene Faust zu erkunden, oder eine geführte Sightseeing-Fahrt zu buchen. Selbstverständlich unterscheiden sich die beiden Varianten nicht nur im Abenteuerfaktor, sondern auch im Preis. Geführte Touren sind teurer, als die Erkundung auf eigene Faust. Wer den Städtetrip von langer Hand geplant hat, der kann sich nach einer Alternative zum Massentourismus umsehen. Wer in einer privaten Unterkunft wohnt, kann hier wegen einer kleinen Stadtführung anfragen. Auch sind die Angebote von Studenten meist günstiger, als die groß organisierten Sightseeing-Touren.

 

Abbildung 3: … das Brandenburger Tor, was sicherlich das Motiv ist, das am häufigsten fotografiert wird. Foto: pixabay.com © moerschy (CC0 Public Domain)

Für den Shopping-Trip gilt: Wer mit Gutscheinen, Gutscheincodes und Rabatten bewaffnet loszieht, der kann sicherlich das eine oder andere Schnäppchen ergattern. Allerdings ist die Länge des Shoppingtrips auch vom Gesamttrip abhängig. Wer ohnehin nur drei Tage unterwegs ist, der sollte sich auf die Sightseeing-Highlights der Hauptstadt fokussieren und die Shopping-Schnäppchen eher online suchen.

Die Verpflegung: Kult muss nicht teuer sein

Wer das Berlin-Feeling auch beim Essen haben möchte, der muss dafür nicht extra tief in die Tasche greifen, denn: Das Kult-Essen ist nach wie vor die Currywurst und die kostet kein Vermögen. Dass diese nicht tagtäglich vertilgt werden kann, ist auch klar. Wer also morgens in der Unterkunft frühstückt, der spart sich nicht nur Extra-Geld, sondern auch die Zeit, die in die Suche nach einem Frühstückscafé investiert werden müsste.

 

Abbildung 4: Hier geht es sicherlich noch traditioneller zu als in moderneren Ecken Berlins. Fot

Abbildung 5: Einblicke wie diese repräsentieren indes die moderne Seite der Großstadt. Foto: pixabay.com © 1435262 (CC0 Public Domain)

Wer auf das Mittagessen verzichtet, kann zum Kaffee Pfannkuchen genießen. Allen Nicht-Berlinern sei an dieser Stelle gesagt: Pfannkuchen sind in Berlin nicht die Pfannenfladen, die süß oder deftig belegt werden können. Pfannkuchen sind in Berlin das, was im Rest des Landes als Berliner oder als Krapfen mit süßer Füllung beim Bäcker erstanden werden kann.

Wer bei einem Berlin-Trip die Stadt auch kulinarisch erleben möchte, kann hier einmal nachschlagen, was dort typischerweise gegessen wird: Eisbein, Berliner Weiße, Aal Grün, Döner Kebap, Berliner Luft, Hackepeter, Bulette, Königsberger Klopse, Rollmops, Solei, Löffelerbsen, Kartoffelsuppe, Kasseler und Kalbsleber versprechen kulinarische Kurzweiligkeit beim Berlin-Trip.

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