Theater

Arabboy im Heimathafen Neukölln

ArabboyIn Neukölln hat ein neues Theater aufgemacht, der Heimathafen Neukölln. Schirmherr ist der berühmteste Neuköllner der Welt: Kurt Krömer. Das Programm: Irgendwas zwischen Trash (zum Beispiel die vermutlich hochkulturfreie „rotzfreche Gassenhauer-Revue“ der „Rixdorfer Perlen“) und ruppigem Volkstheater.

Weil das Volk in Neukölln nicht unbedingt deutsch und gutbürgerlich ist, dürfte der Heimathafen der ideale Aufführungsort für die Theateradaption des viel diskutierten, im vergangenen Jahr erschienenen Buches „Arabboy“ von Güner Balci sein. Balci erzählt die Verlierer-Lebensgeschichte eines Neuköllner Kleinkriminellen mit dem berühmten „Migrationshintergrund“: Drogen, Gewalt, Abschiebeknast – das herbe, kurze Leben des Rashid A. In Neukölln bringen es Schauspieler auf die Bühne, die wissen, von was sie da erzählen: junge Migranten.     

ArabboyText: Peter Laudenbach
Foto: Ulrich Leitner

Arabboy Termine und Credits
im Heimathafen Neukölln,
ab Do 11. bis Sa 20.6.

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